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Mehr als 60 Personen folgten der Einladung von Florida Sun Magazine,
der Anwaltskanzlei Cohen & Grigsby, der Naples Investment Group und
der Dresdner Bank Luxembourg im Februar 2003 in Naples zum Seminar
„Orientierung 2003“.
Ausgelöst von den Attentaten am 11. September 2001 finden in den USA
immer wieder Diskussionen statt, zum Schutz der amerikanischen Bürger
restriktiver bei der Genehmigung von Einreisevisen für Ausländer
vorzugehen. Dies führte zu erheblicher Verunsicherung auch bei
deutschsprachigen Europäern, die regelmäßig die USA besuchen,
Grundbesitz in den USA erworben haben oder eine
Daueraufenthaltsgenehmigung anstreben.
Die Anwälte Hugh Nevin und Larry Lebowitz gaben einen kurzen Überblick
über die einzelnen Diskussionspunkte, die zur Verschärfung der
Einreisebedingungen führen sollten, konnten aber feststellen, dass
letztlich keine nachteiligen Resultate für Deutsche eingetreten sind –
außer dem neuen Florida-Führerscheingesetz. Auch bei den Themen zur
Besteuerung von Einkünften und der Erbschaftsbesteuerung gab es bis
jetzt keine nachteiligen Veränderungen. Im Gegenteil, für Deutsche
gelten nunmehr günstigere Regelungen bei den Freibeträgen. Details
hierzu müssen aber immer im Einzelfall mit einem Steueranwalt
abgeklärt werden.
Die Herren Saidowsky, Hustadt und Preisler von der Naples Investment
Group, Inc. (NIG), ließen die Entwicklung bei Immobilieninvestments
speziell in den Regionen Naples, Florida, und Pittsburgh,
Pennsylvania, Revue passieren. Bis vor zirka drei Jahren waren
Investitionen in unbebaute Grundstücke, deren Erwerb durchaus auch
einen spekulativen Charakter haben kann, noch attraktiv. Bedingt durch
den ständigen Zuzug von Familien wurden stetig Gebiete entwickelt und
die Grundstücke laufend wertvoller. Wenn das Grundstück dann noch über
einen guten Infrastrukturanschluss verfügte, war es nicht eine Frage
ob, sondern eher wann eine Immobilie an Wert gewann. So hatte die NIG
ein Gelände an der Bonita Beach Road in Bonita Springs erworben und es
später an Home Depot verkauft. Die Rendite bei derartigen Projekten
betrug durchaus 100 % in rund vier Jahren.
Mit der schwierigen wirtschaftlichen Entwicklung kam es aber auch hier
zu einer Beruhigung, so dass eine stärkere Orientierung auf Projekte,
die laufende Erträge erwirtschaften, interessanter wurde. Hier sind
eher entwickelte Regionen zu bevorzugen, da eine bessere
Kalkulierbarkeit aufgrund historischer Entwicklungen möglich ist. So
erbringen Investments in gewerbliche wie auch wohnwirtschaftliche
Projekte Renditen von 9 % p.a. an aufwärts, somit deutlich mehr als
vergleichbare Objekte in Deutschland. Die Experten von der NIG
empfahlen, derzeit weiter auf diese eher konservativ ausgerichteten
Immobilieninvestments zu setzen. Für eine offensivere Ausrichtung
bedarf es verbesserter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen.
Zum Schluss erläuterte Andreas Bode, Vizepräsident der Dresdner Bank
Luxembourg, die Möglichkeiten für deutsche Grundbesitzer in Florida,
ihre Investments währungsneutral zu stellen sowie währungsneutrale
Kredite zum Immobilienkauf in Florida zu erwerben, um das
Währungsrisiko bei einem Immobilieninvestment zu vermeiden und
zusätzlich einen Überschuss zu erwirtschaften. Als Sicherheit für
diese Kredite, deren Festzins für ein Jahr unter 3 % liegt, dient
keine Hypothek, sondern ein Kontoguthaben oder Wertpapiere. Der
Aufwand für die technische Abwicklung bleibt gering, da die
Kreditgewährung in Luxembourg erfolgt.
Die große Resonanz auf das
Seminar zeigte den Bedarf an Informationen zu aktuellen
rechtlichen wie auch anlagespezifischen Themen. Daher wird ein
neues Seminar am 19. November 2003 um 19 Uhr in München im
Arabella Sheraton Hotel Bogenhausen mit dem Thema „News from
Florida“ stattfinden.
Anmeldungen können erfolgen unter
info@floridasunmagazine.com ,
Telefon (001) 305-538-4410. |
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