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Floridas Immobilienpreise im Vergleich

                     Von Hartmut O.E. Meins


Wer heute Immobilienpreise in jenen Ländern und Regionen vergleicht, in denen Europäer bevorzugt investieren, stellt zweierlei fest: Zum einen hat der Markt in Spanien - insbesondere in den touristischen Hochburgen wie Mallorca, Ibiza, Marbella und an der Costa Blanca - inzwischen ein Preisniveau erreicht, das sich von der Realität abgekoppelt zu haben scheint. Zum anderen sind zwar auch die Preise für Immobilien in Florida in den letzten Jahren angestiegen – dieses allerdings auf einen Level, der ihren Wert endlich realistischer widerspiegelt.

Florida hat nämlich längst den Ruf eines „Billiglandes“ verloren – ein Image, das es aufgrund seiner hervorragenden Infrastruktur, dem breit gefächerten Freizeitangebot und der Qualität der Immobilien ohnehin nie verdient hatte. Das scheinbar endlose Angebot an günstigem Bauland sowie die relativ niedrigen Baukosten trugen freilich lange dazu bei, die Preise ausgesprochen niedrig zu halten.

Die Zeiten haben sich geändert. Angesichts schwächelnden Börsen und historisch niedriger Zinsen setzen viele Amerikaner gerade im Hinblick auf ihre Altersversorgung wieder auf eine ganz traditionelle Anlage: das Investment in Grundbesitz. Parallel dazu zieht es mehr und mehr Amerikaner schon vor dem Erreichen des Rentenalters nach Florida, um das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden: Sonnengarantie und eine finanzielle Absicherung für den Lebensabend.

Die meisten Käufer halten sich dabei an die goldene Regel der Immobilien-Investition, die besagt, dass es vor allem auf die richtige Lage ankommt, um in den Genuss einer optimalen Wertsteigerung zu kommen. Dies hat natürlich zur Folge, dass eben jene begehrten „locations“ seltener wurden – die Preise passten sich halt der Nachfrage an.

Gleichwohl liegen für viele Europäer die Kaufpreise für Immobilien in Florida – nicht zuletzt dank des günstigen Euros gegenüber dem Dollar – derzeit deutlich unter dem Niveau etwa von Spanien. Florida bleibt, trotz längerer Flugzeiten, dementsprechend ein sehr interessantes Ziel, um sich den Traum vom eigenen
Appartement oder Traumhaus zu verwirklichen. Auch deshalb, weil Käufer hier erfahrungsgemäß mit ihrer Investition – qualifizierte Beratung vorausgesetzt – gute bis sehr gute Gewinne erzielen können. In einem Land, in dem an 360 Tagen im Jahr die Sonne scheint und die Freundlichkeit der Menschen unvergleichbar ist, bedeutet eine solch solide Wertsteigerung natürlich einen überaus angenehmen Nebeneffekt.

Wie und wo man heute in Florida investieren sollte, entscheidet zunächst selbstverständlich der eigene Geldbeutel und der individuelle Geschmack. Es gibt Regionen, in denen sich Europäer allerdings bevorzugt niederlassen. An erster Stelle steht hier Cape Coral an Floridas Westküste, längst keine verträumte Kleinstadt mehr. Die Stadtväter und eine Anzahl großer Bauträger haben für ein dynamisches Wachstum bei gleichzeitig behutsamer urbaner Entwicklung gesorgt.
Seit 1995 begleitet die BMI International diese Entwicklung aktiv mit. Wir gehen davon aus, dass sich das Zukunftspotential von Cape Coral durchaus mit dem bekannterer Orte wie Naples oder Sarasota messen kann. Dieses spiegelt sich auch in der Preisentwicklung wider. Für eine gute Wasserfrontlage, bebaut mit einem ca. 300 m2 großen Wohnhaus inklusive Pool, zahlt man heute nicht selten mehr als 500.000 Dollar. In Lagen mit direktem Zugang zum Golf von Mexiko wurden zuletzt allein für Grundstücke schon Preise von über 1 Million Dollar erzielt – mehr als doppelt so viel wie noch vor einigen Jahren.

Ein Grund für die Attraktivität ist natürlich auch die Tatsache, dass amerikanische Bauträger – die sogenannten „developer“ – die Gabe besitzen, Lebensräume zu schaffen statt nur schlichte Neubausiedlungen in die Landschaft zu setzen. So sind in Cape Coral traumhafte Anlagen und Wohngebiete entstanden, die es möglich machen, auch mit einer Investition um die 200.000 Dollar seinen Traum von einem Haus in Florida zu verwirklichen.

Ein gutes Beispiel ist der Golf & Country Club „Heron Creek“ in der Nähe der Gemeinden North Port und Venice im Sarasota County. Hier entstand quasi eine kleine Stadt mit eigenem Gourmet-Restaurant und kleiner Shoppingmall. Zu den Freizeitmöglichkeiten gehören eine 27-Loch-Golfanlage samt Clubhaus, zahlreiche Tennisplätze sowie ein eigenes Freizeitzentrum mit großem Pool. Die Preise für Doppelhaushälften beginnen ab 150.000 Dollar, ein Einfamilienhaus inklusive Grundstück bekommt man schon unter 200.000 Dollar. Nach oben hin sind freilich kaum Grenzen gesetzt: Wer mehr als 500.000 Dollar für puren Luxus ausgeben will, kommt in Heron Creek auch zum Zuge. Entwickelt wurde die Anlage von einer Frankfurter Familie, die sich die Erfahrung amerikanischer Developer zunutze machte und so in direkter Nachbarschaft zu den traumhaften Golfstränden und zweier lebendiger Städte einen einzigartigen Lebensraum schuf.

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