Wie kamen Sie auf die Idee, als Aupair nach Florida zu gehen?
Ich habe mich schon immer gerne viel mit Kindern beschäftigt. Ich genieße die Zeit, die ich mit Kindern verbringe und da dachte ich mir, so ein Aupair-Aufenthalt ist die perfekte Kombination von Kinderbetreuung und einem aufregenden Abenteuer weit weg von zuhause. Ich wand mich dann an die Agentur AYUSA, bei der man mich sehr gut beraten hat und mich noch immer exzellent betreut.
Seit wann und wo sind Sie in Florida und wie lange dauert Ihr Aufenthalt?
Ich lebe seit dem 07.12.2009 in den USA und werde voraussichtlich bis zum 07.12.2010 bleiben. Ich wohne in Südflorida, genauer gesagt in Miamis Stadtteil Coral Gables.
Wie haben Sie ihren AuPair-Aufenthalt organisiert?
Ich habe mich an eine Agentur gewendet, die mich sehr gut unterstützt hat und mir genau erklärt hat, was ich wann und wie machen muss. Man musste zum Beispiel einiges an Unterlagen ausfüllen, zu einem persönlichen Interviewtermin mit der Vermittlungsagentur erscheinen, Referenzen bereitstellen und bei der US-amerikanischen Botschaft das Visum beantragen. Um alles andere hat sich die Agentur exzellent gekümmert.
Welche Vorbereitungen mussten Sie vor Ihrer Abreise treffen?
Für die Agentur muss man zunächst einige Unterlagen einreichen, zum Beispiel einen internationalen Führerschein, Referenzen, ein Gesundheitszeugnis, etc. Nachdem sich ein Aupair und eine Gastfamilie füreinander entschieden haben, muss das Aupair das J1-Visum bei einer US-amerikanischen Botschaft beantragen und dort auch zum Interview präsent sein. Außerdem werden noch viele andere kleine Dinge erledigt, wie zum Beispiel die Anfertigung eines "Pre Orientation Projects" - ein Handbuch, in dem man sich mit der zukünftigen Gastfamilie, deren Umgebebung usw. auseinandersetzt. Der Flug wird von der Agentur gebucht und schließlich versucht man dann sein "ganzes Leben" in einen Koffer zu packen. (lacht)
Mit welchen Erwartungen sind Sie nach Florida gekommen?
Ich hatte keine große Erwatungen. Ich war relativ offen und habe weder auf mich selbst noch auf meine Gastfamilie einen allzu großen Druck ausgeübt. Ich habe mich nur noch gefreut und war riesig aufgeregt. Sicher wünscht man sich schon, dass einen die Familie super aufnimmt und man schnell Freunde kennen lernt und sein Englisch verbessert. All das ist glücklicherweise für mich wahr geworden.
Ihre ersten Eindrücke von Florida?Die ersten Tage waren äußerst faszinierend. Das Wetter, Flora und Fauna - alles war neu und wundervoll. Die Menschen, die ich traf, waren alle sehr nett und hilfsbereit. Ich kam ja zur Weihnachtszeit hier an und es war schon merkwürdig (aber auch schön), Weihnachten an einem warmen Ort zu feiern. Ich fühle mich heute sehr wohl hier.
Wie gefällt Ihnen das Leben in einer amerikanischen Gastfamilie?
Mir gefällt es mehr als nur gut. Meine Gasteltern haben mich sehr herzlich in ihrer Familie empfangen und mich gleich überall mit eingebunden. Sie haben mir nie das Gefühl gegeben, "nur" ihr Au Pair zu sein. Ich genieße tatsächlich jeden Tag, den ich hier verbringen darf, und bin sehr dankbar, so eine tolle Gastfamilie gefunden zu haben. Ich bin sehr glücklich in meiner Gastfamilie.
Wie sieht ein typischer Tag in Ihrem AuPair-Leben aus?
Ich habe morgens Frühstück mit der ganzen Familie, dann helfe ich den Jungs beim Anziehen, Zähneputzen usw. Manchmal bringe ich dann die Kinder zur Schule oder das übernimmt mein Gastvater. Dann habe ich etwas Zeit für mich. Um 12 Uhr hole ich dann meinen Kleinen von der Schule ab, esse mit ihm Mittag und helfe ihm bei den Hausaufgaben. Dann wird gespielt. Um 15 Uhr holen wir gemeinsam den Großen von der Schule ab. Danach wird Piano geübt und Hausaufgaben gemacht. Wenn wir fertig sind, spielen wir, fahren zur Bibliothek oder in den Park. Am liebsten spielen meine Aupair-Kinder allerdings draußen mit ihren Freunden. Das hat einen großen Stellenwert. Wenn die beiden schulfrei haben, machen wir auch größere Ausflüge, wie zum Beispiel in den Zoo oder ins Museun.
Gegen 19 Uhr sind dann meine Gasteltern von der Arbeit zurück und wir machen gemeinsam Abendessen. Meine Gasteltern machen dann die Jungs bettfertig und ich bleib meistens auch noch dabei, um den Jungs "Gute Nacht" zu sagen. Abends gucke ich dann Fernsehen mit meinen Gasteltern oder unternehme noch etwas mit meinen Freunden.







