04. 10. 2016
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Leben & Arbeiten

Best Places to Live 2016: Florida dreimal im Ranking vertreten

Alljährlich kürt das Wirtschaftsmagazin Money die 50 besten Orte zum Leben in den USA. Für die Rangliste wurden insgesamt 823 mittelgroße Städte mit 50.000 bis 300.000 Einwohnern auf 60 Schlüsselfaktoren aus den Bereichen Grundstückspreise, Steuern, Bildung, Gesundheitsversorgung, Kultur- und Freizeitangebot, Arbeitsplätze und Kriminalitätsrate hin untersucht. Welche Städte des Sunshine State es auf die Liste schafften, verraten wir Ihnen hier.

Autor: Patrick Pohlmann

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Weston, Wellington und die Region Central Pasco zählen demnach derzeit zu den 50 Orten der USA, an denen es sich am besten leben lässt. Für das auf der Basis von rund 300.000 Datenpunkten vorgenommene Ranking wurden zunächst die 100 Orte mit dem geringsten erwarteten Beschäftigungswachstum, die 200 Gemeinden mit den höchsten Kriminalitätsraten sowie all jene Orte aussortiert, deren Einwohnerschaft zu über 90 Prozent nur aus einer ethnischen Gruppe bestand. Die verbliebenen Städte wurden einer eingehenden Analyse im Hinblick auf das Verhältnis zwischen mittleren Immobilienpreisen und mittleren Haushaltseinkommen, Wirtschaftswachstum, Steuersätze, Gesundheitsversorgung, Kultur-, Bildungs- und Sportangebote unterzogen. Im Sinne der geografischen Ausgewogenheit wurde die Zahl der in das Ranking aufgenommenen Orte auf maximal vier pro Bundesstaat und einen pro County beschränkt. Für die abschließende Bewertung suchten Reporter des Magazins die übriggeblieben 50 Städte persönlich auf und überprüften sie unter anderem anhand von Gesprächen mit Einwohnern auf jene Faktoren, die statistisch schwer fassbar, aber für die Lebensqualität nicht weniger bedeutend sind.

An achter Stelle der "Best Places to Live 2016" steht das in Broward County zwischen dem Atlantik und den Everglades gelegene Weston. Laut Money bestehen die Vorzüge der rund 69.000 Einwohner umfassenden Stadt neben ihrer reizvollen geografischen Lage, aus den weiten Grünflächen des Weston Regional Parks und dem großen Angebot an Sportplätzen und Radwegen vor allem in den relativ zum Haushaltseinkommen relativ niedrigen Grundstückspreisen und dem großen Angebot an Arbeitsplätzen. Zudem zeichnet sich der Ort durch ein sehr gutes Angebot an öffentlichen Schulen aus, die allesamt vom Florida Department of Education mit einem "A" bewertet wurden.

Platz 36 belegt Wellington im Palm Beach County. Die 61.000-Einwohner-Stadt besticht insbesondere durch ihre reichen Naturlandschaften wie das Big Blue Forest Preserve und das Cypress Reserve. Als Austragungsort der größten und längsten Reitsportveranstaltung der Welt, dem Winter Equestrian Festival, ist Wellington zudem ein beliebtes Domizil für Pferdeliebhaber. Auch im Hinblick auf Jobwachstum, Immobilienpreise und Steuersätze gehört die Stadt USA-weit zu den attraktivsten Wohnorten.

Auf Rang 45 der Liste findet sich das etwa 131.000 Einwohner zählende, aus verschiedenen kleineren Gemeinden bestehende Central Pasco. An der Golfküste unweit von Tampa gelegen, bietet es neben kurzen Wegen zu den Stränden auch eine weite Seenlandschaft sowie ein Netz von Parks und Naturreservaten wie den Crews Lake Wilderness Park mit seinen zahlreichen Freizeitmöglichkeiten. Weitere Pluspunkte sind das große Angebot an Arbeitsplätzen etwa im technischen, Finanz- und Handelssektor, die geringen Lebenshaltungskosten sowie das gute Schulangebot. Anhänger der Freikörperkultur finden übrigens nirgendwo in den USA so viele Gebiete, in denen das Tragen von Kleidung optional ist, wie in der ebenfalls zum Pasco County gehörenden Gemeinde Land O'Lakes.

 

 
  
04. 10. 2016
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