26. 03. 2013
Artikel bewerten
  
Leben & Arbeiten

Expertenrat-Frage: H-1B-Visum

Frage: Ich spiele mit dem Gedanken, in den USA zu arbeiten und stehe auch bereits in Kontakt mit einem amerikanischen Unternehmen, welches ggf. das H1B-Visum beantragen würde. Welche Qualifikation muss ich vorweisen, dass der Antrag auf das Visum genehmigt wird?

Autor: Sonja Burkard

Left3-disabled Bild 1 von 1 Right3-enabled

Antwort: In der regulären H-1B Kategorie für hochqualifizierte Arbeitnehmer in Fachberufen werden 65,000 Visa im sogenannten fiscal year (Steuerjahr), das vom 1. Oktober bis zum 30. September geht, zur Verfügung gestellt. USCIS akzeptiert Anträge ab dem 1. April des jeweiligen Steuerjahres. Für Personen mit einem US-Studienabschluß stehen weitere 20,000 H-1B Visa zur Verfügung. Das reguläre H-1B Visum wird in der Regel für drei Jahre gewährt und kann einmal auf Antrag des Arbeitgebers für bis zu 3 Jahre verlängert werden. Danach muß der Arbeitnehmer die USA für mindestens ein Jahr verlassen, es sei denn er hat einen Antrag für ein Visum in einer anderen Kategorie gestellt, der genehmigt worden ist.
 


Die H-1B Kategorie ist vorgesehen für hochqualifizierte Arbeitnehmer in Fachberufen, die hochspezialisierte Kenntnisse und den Abschluss einer Hochschulausbildung voraussetzen. Die Hochschulausbildung muß mindestens dem US Bachelors Abschluß entsprechen, d.h. in der Regel einer 4jährigen College-Ausbildung. Alternativ müssen Bewerber den Nachweis einer gleichwertigen Berufsausbildung und Berufserfahrung erbringen. Sie sollten sich diesbezüglich mit einem Immigrationsanwalt auf Basis Ihrer detaillierten Ausbildungs- und Berufserfahrungsdaten beraten.

Wichtiger Hinweis: Der Expertenrat ist ein unentgeltliches Forum für allgemeine Fragen und Antworten. Die Antworten der Experten stellen keine verbindliche Rechtsberatung dar, sondern sind lediglich grundsätzliche Information. Die Art der Fragen und verkürzte Darstellung der Sachlage bedingt, dass eine vollständige Analyse der relevanten Rechtslage nicht möglich ist und natürlich die Besonderheiten in Ihrem Fall nicht alle berücksichtigt werden können. Trotz sorgfältiger Bearbeitung der Antworten bleibt daher eine Haftung für jeglichen Inhalt ausgeschlossen. Eine weitergehende Beratung und natürlich auch Haftung übernehmen die Experten gern im Rahmen eines ordentlichen Mandatsverhältnisses.

 
  

26. 03. 2013
Artikel bewerten