05. 06. 2018
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Leben & Arbeiten

Home.com-Ranking: Florida viermal unter den gefragtesten Wohnorten der USA

In seiner Liste der "Most Moved to Cities" führt das Immobilienportal Home.com die fünfzehn US-Städte auf, die 2017 die höchsten Zuzugsraten zu verzeichnen hatten. Nicht weniger als vier davon liegen im Sunshine State.

Autor: Patrick Pohlmann

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Als Grundlage für die Top 15 der "Most Moved to Cities 2017" des Portals Homes.com, das zum Informationsdienstleister Dominion Enterprises gehört, dienten Daten des Nachrichtenmagazins "U.S. News and World Report". Die Gründe dafür, dass diese Städte besonders als Wohnorte gefragt waren, lagen nach Angaben des Portals neben den relativ günstigen Lebenshaltungskosten und den bezahlbaren Mieten und Wohnungspreisen vor allem in den wirtschaftlichen Möglichkeiten. Auf einer interaktiven Landkarte können neben Informationen zu Medianhauspreisen und -gehältern (also den Preisen und Gehältern, unter und über denen jeweils etwa 50 Prozent der gezahlten Preise und Gehälter lagen) sowie Nettomigrationsraten der einzelnen Städte über entsprechende Links auch zum Verkauf stehende Immobilien abgerufen werden.

Von den sechs Städten mit den mit Abstand höchsten Nettozuzugsraten des vergangenen Jahres befinden sich vier in Florida. Auf dem 1. Platz liegt die zum Zeitpunkt der Datenerhebung über 663.675 Einwohner verfügende Metropolregion Fort Myers mit einer Migrationsrate von 12,7 Prozent in den Jahren 2011 bis 2015. Der Medianhauspreis lag dort bei 198.700 Dollar, das Medianjahresgehalt bei 39.950 Dollar. Zu den Punkten, die diese Stadt für Zuwanderer aus aller Welt so attraktiv machen, zählt Homes.com die wunderschönen Strände, ihre allgemeine Businessfreundlichkeit und die Tatsache, dass hier keine bundesstaatliche Einkommensteuer erhoben wird.

Platz 2 belegt die Metropolregion Sarasota mit einer Migrationsrate von 10,74 Prozent. Der Medianeigenheimpreis in dem 735.767 Einwohner umfassenden Ballungsraum lag bei 224.613 Dollar, das Mediangehalt bei 40.600 Dollar. Wie Homes.com dazu ausführt, ist die an der Golfküste gelegene Stadt mehr als andere Städte in Florida bei Ruheständlern und Millennials gleichermaßen beliebt, was unter anderem auch damit zusammenhänge, dass die Region in der Vergangenheit relativ viel in für die Lebensqualität wichtige Faktoren wie Parkanlagen, Schulen oder Sozialdienste investiert habe.

Auf dem 3. Rang findet sich die Metropolregion Austin in Texas mit einer Nettomigrationsrate von 10,45 Prozent. Platz 4 belegt die Metropolregion Orlando mit einer Zuzugsrate von 8,59 Prozent. In dem 2.277.816 Einwohner beherbergenden Ballungsraum lag der Medianpreis für ein Eigenheim bei 187.948 Dollar, das Medianeinkommen bei 41.460 Dollar. Auf Platz 5 folgt Charleston in South Carolina mit einer Nettozuzugsrate von 7,88 Prozent. Den 6. Platz belegt Daytona Beach mit einer Nettomigrationsrate von 7,09 Prozent. Der Medianhauspreis in der Metropolregion mit 604.502 Einwohnern lag bei vergleichsweise niedrigen 164.069 Dollar, das Medianjahresgehalt bei 36.980 Dollar. Zu den Faktoren, die die Stadt so attraktiv machen, zählt Homes.com neben den Stränden den Umstand, dass die Region über eine Reihe von Colleges und Universitäten verfüge, sowie eine Infrastruktur, die sowohl jungen Familien als auch Pensionären ein perfektes Umfeld biete.

Bei den übrigen neun Städten, die es in das Ranking schafften, handelt es sich um Denver in Colorado mit einer Nettomigrationsrate von 6,31 Prozent, Nashville in Tennessee (6,10 Prozent), Charlotte in North Carolina ( 6,07 Prozent), Boise in Idaho (5,77 Prozent), Phoenix in Arizona (5,07 Prozent), Las Vegas in Nevada (4,98 Prozent), Seattle in Washington (4,97 Prozent), Des Moines in Iowa (4,82 Prozent) und Oklahoma City in Oklahoma (4,67 Prozent).

 
  
05. 06. 2018
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