Da posteten am 1. Juni 2011 beispielsweise Palm Beach Countys nobelste Luxus Resorts und Country Clubs Hunderte von offenen Stellen auf der staatlichen Webpage "EmployFlorida.com".
Klick! Allein von Palm Beach Gardens Jobvermittler Workaway Staffing blinken 392 Positionen im Servicebereich der gehobenen Gastronomie online als "vakant". Entlohnung ab 9,50 Dollar die Stunde und mehr (ein Assistent Diningroom Manager bekommt 15,70 Dollar die Stunde, Köche rund 10,64 und Senior Server ab 12,51 Dollar; geringste Lohnstufe: Housekeeping mit rund 7 Dollar/Stunde), schreibt die Palm Beach Post.
Das U. S. Department of Labor genehmigte dem Sonnenstaat im Fiskaljahr 2010/11 insgesamt 6.484 so genannte H2B-Visa (für temporäre Tätigkeit in den USA, zunächst ein Jahr gültig, Verlängerung auf maximal drei Jahre möglich) für Arbeitskräfte aus dem Ausland. Davon gingen mit 1.579 (oder 24,4 Prozent) die meisten Visa nach Palm Beach County! Ob dort die Arbeitgeber netter sind? Zum Vergleich: US-weit wurden im vergangenen Jahr 86.596 Arbeitsvisa ausgestellt, 98 Prozent nur fürs Gastgewerbe.
Neben dem H2B kann man bei Uncle Sam auch über das J1-Visum arbeiten, dieses ist allerdings limitiert auf vier Monate (extra zugeschnitten auf Trainee-Programme). Auch J1er sind vom U. S. State Department abzusegnen. Dies geschah in 1.902 Fällen im vergangenen Jahr.
Generell beschäftigen Floridas Hotel und Resort Manager ihre ausländischen Lifeguards, Golfplatz-Keeper, Barmixer, Servierer & Co. während der Hochsaison über siebeneinhalb bis zu zehn Monaten.
Wer alles H2B- oder J1-Stellen zu vergeben hat? Na, zum Beispiel der edle Polo Club von Boca Raton. Oder das Ritz Carlton Golf & Spa, Jupiter. Eine super Quelle für J1-Jobs ist die Website www.foreignworkers.com.





