02. 09. 2010
Artikel bewerten
  
Leben & Arbeiten

Was wollt Ihr denn? Florida, Florida!

Och nööö, statt Forza Italia heißt’s für uns Forsa USA. Die Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analyse mbH mit Hauptsitz in Berlin (Forsa) stellte nämlich gerade repräsentativ fest, dass es deutsche Akademiker bevorzugt in die USA zieht – und nicht unbedingt ins benachbarte Alfa-Romeo-Land!

Autor: Tanja Weithöner

Left3-disabled Bild 1 von 1 Right3-enabled

So gaben 17 Prozent der deutschen Hochschulstudenten an, dass sie zwecks Verbesserung ihrer Jobchancen am liebsten ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten wollen.

Mit 15 bzw. 12 Prozent knapp dahinter im Beliebtheitscurriculum befinden sich Frankreich und Großbritannien sowie Ostasien (China, Japan, Thailand). Der deutsche Wissensappetit auf Paella & iberische Seminararbeiten hält sich mit 10 Prozent in Grenzen, ist aber gleichauf mit der Begeisterungsfähigkeit für australischen Studi-Darwinismus (auch 10 Prozent).

Junge Köpfe braucht das (Ami-)Land! 22 Prozent aller 18- bis 29-jährigen Deutschen suchten bereits ihr Glück für mindestens sechs Wochen ohne ihre Eltern im Ausland. Fast ein Drittel davon waren Abiturienten und Studenten, 21 Prozent junge Erwerbstätige, 12 Prozent hatten die "Mittlerer Reife", schreibt Daily Net.

Damit nicht genug: Weiterführende Forsa-Studien belegen, dass 16 Prozent der "Erhebungszielgruppe" noch im kommenden Jahr "Good Old Germany" vorübergehend den Rücken kehren wollen (übrigens: 29 Prozent davon Studenten) – aber wohin?

Wenn Sie uns fragen: Sunny Florida, where else?

 
  
02. 09. 2010
Artikel bewerten