Immobilien & Investments

Hurricane Tax: Floridas Versicherungs-Prämien sinken

1,3 Prozent der Versicherungsprämie für Häuser und Autos entfielen in den letzten Jahren auf die sogenannte Hurricane Tax. Nun sind die Konten des staatlichen Katastrophenfonds wieder gefüllt und die zusätzliche Abgabe kann vorzeitig entfallen.

Autor: Claudia Hossiep

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Erfreuliche Nachrichten für Haus- und Autobesitzer in Florida: Eigentlich war sie bis Juli 2016 vorgesehen, nun fällt sie vorzeitig weg: Ab Januar 2015 verzichtet der Staat auf die Sondersteuer auf Auto- und Hausversicherungen.

Die Sturmsaison in 2004 und in 2005 hatte Floridas "Hurricane Catastrophe Fund" stark gebeutelt. Insgesamt acht schwere Stürme trafen den Sunshine State in zwei Jahren und richteten einen Schaden im Gesamtwert von 9 Milliarden Dollar an. Nach Hurrikan Wilma in 2005 waren die Töpfe des Fonds leer, so das Insurance Journal. Um die eingereichten Schadensmeldungen schnell begleichen zu können, wurden Verbindlichkeiten in Höhe von 2,6 Milliarden aufgenommen.

Floridas Gesetze schreiben eine Umlage vor, sobald dem Florida Hurricane Catastrophe Fund die Mittel ausgehen. In 2008 erlegte der Staat seinen Bürgern eine 1,3 prozentige Steuer auf Haus- und Autoversicherungen auf. Die sogenannte Hurricane-Tax brachte zwischen 350 und 500 Millionen Dollar in die Kassen des Katastrophenfonds.

Inzwischen wurden etwa 17 Milliarden Dollar an Reserven aufgebaut. Grund genug, die Sonderabgabe auslaufen zu lassen. Bereits 18 Monate vor ihrem geplanten Ende entfällt nun Sonderabgabe, die Versicherungsprämien werden um 1,3 Prozent entlastet. Natürlich kann eine solche Abgabe im Notfall jederzeit wieder erhoben werden, doch zunächst einmal ist Entlastung für die Versicherungsnehmer angesagt.

 
  
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