Immobilien & Investments
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Achterbahnfahrt der US-Immobilienpreise geht weiter rasant nach unten

Dann wollen wir mal direkt einsteigen in die neuesten Berichte der National Association of Realtors (NAR) über die aktuellen Immobilienpreise auf dem US-Markt.

Autor: Tanja Weithöner

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Laut CNNmoney ist Florida neben Nevada, Kalifornien und Arizona einer der wenigen Staaten, der steigende Immobilien-Verkaufszahlen bei Einfamilienhäusern melden kann. Hier gab es ein Plus von rauschenden 25 Prozent! Und dabei gilt eine simple Regel: Dort wo die Immobilienpreise besonders stark gesunken sind, gehen die Verkaufszahlen entsprechend weiter nach oben.

Den Sicherheitsbügel zur Preis-Talfahrt müssen allerdings auch Immobilienbesitzer in Florida anlegen, denn trotz steigender Verkaufszahlen ist der Preisverfall bei Einfamilienhäusern offensichtlich. Besonders hart hat es Cape Coral getroffen: Hier rutschten die Preise am deutlichsten - um satte 59,1 Prozent auf 87.300 Dollar.

Auch in anderen Städten des Sunshine State gab es im ersten Quartal 2009 erneut deutliche Wertverluste im Vergleich zum ersten Quartal 2008: In Sarasota, Bradenton und Venice fielen die Preise für Einfamilienhäuser um stattliche 40,8 Prozent auf 155.200 Dollar. Auch in Miami und Fort Lauderdale gingen die Preise im Vergleich zum Vorjahr rasant nach unten: Eine Immobilie kostet hier durchschnittlich nur noch 206.000 Dollar, ein Wertverlust von 35,4 Prozent. Auch Tampa, St. Petersburg und Clearwater blieben nicht verschont: Hier war ein Preisverfall von 26,7 Prozent auf 135.300 Dollar zu verzeichnen. Da können sich Städte wie Pensacola und Tallahassee vergleichsweise glücklich schätzen: Hier lag der Wertverlust bei "nur" 12,2 bzw. 10 Prozent.

Bei den nationalen US-Eigenheimpreisen sieht es ähnlich aus: Vergleicht man hier wiederum die ersten drei Monate beider Jahre, ist zu erkennen, dass die Immobilienwerte für Einfamilienhäuser in diesem Zeitraum um fast 14 Prozent gefallen sind. Der Preisrückgang lässt sich durch das Überangebot an günstigen Objekten aus Zwangsvollstreckungen und Leerverkäufen erklären. Damit ist der größte Jahr-für-Jahr Wertverlust in der 30-jährigen Geschichte der NAR-Aufzeichnungen erreicht. Auch deshalb, weil die so genannten "Erst-Heim-Käufer" sich bevorzugt auf die billigen Notveräußerungen (durchschnittlich 20 Prozent unter dem Normalwert) stürzen, statt den vollen Preis eines regulären Hauses zu zahlen.

Obwohl die Preise Achterbahn fahren und die Zwangsverkäufe (rund die Hälfte aller Immobilienverkäufe) das Ringelreiten noch ankurbeln, sinkt dennoch das Verkaufsvolumen im Rest der USA: Im ersten Quartal 2009 sank das Verkaufsvolumen im Vergleich zum Vorjahr um 6,8 Prozent.

Man darf auf die nächsten Verkaufsziffern gespannt sein…

 
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Leserkommentare (1 Kommentar)
Klaus (29.05.2009 17:25)

Ich bin SO gespannt auf die weitere Entwicklung auf dem Immobilienmarkt. ich hoffe es geht bald wieder bergauf...