Bisher hat keiner von uns ein adäquates Angebot für die dem glitzernden Showroom geradewegs in die graue Zwangsvollstreckung entsprungene "Marquis" abgegeben. Drei lächerliche Preis-Versuche wurden vom bankenbeauftragten "Boots-Zwangsverwalter" Galati als zu gering zurückgewiesen.
Wo in aller Welt sind sie, die Henry Cottons des blauen Elements, die für diesen maritimen Drei-Schlafzimmer Traum mit doppeltem Volvo Diesel Motor und 775 Pferdestärken mindestens 799.000 US Dollar hinblättern ohne große Plänkerei? Regulär hätte man nämlich nicht weniger als 1,4 Millionen US Dollar gezahlt, wenn, ja wenn nicht gerade Südwestfloridas Immobilien-Zwangsvollstreckungswelle auf die hiesige Bootindustrie hinübergeschwappt wäre…
Zwar berichten die Boot-Dealer im Vergleich zu Mitte 2009 jüngst von einer abbremsenden Boot-Zwangsbeibringungs-Maschinerie, so die Herald Tribune, aber nach wie vor kommen wöchentlich neue "Sorgenbarken" bei Galati, Sarasota Yacht & Ship Services und dergleichen rein. Entweder, weil ihre Privatbesitzer ihre monatlichen Raten nicht mehr zahlen konnten, oder weil ihre Verkäufer in Insolvenz gingen. So befinden sich derzeit rund 25 aus 500 von Galati zu vermittelnde Schiffchen entlang Floridas Westküste in Bankeigentum.
Wer es nautisch-sportlich nimmt und kaufen will, kann sich bei professionellen Agenturen über den Zustand der "Ange-Boote" informieren: Zum Beispiel bei Boat-Chek.com, mit Sitz in Venice (Sarasota).
Also dann, Boot's Heil!



