Hey Onkel Sam, da guckst Du, denn insgesamt geht Dir die Hauskauffreudigkeit gerade etwas flöten (minus 5 Prozent von Mai bis Juni 2010, aber immerhin 10 Prozent über dem Juni-Wert des Jahres 2009). Floridaweit indes, so belegt der jüngst veröffentlichte Juni-Bericht der "National Association of Realtors", kletterte die Zahl der verkauften Einfamilienhäuser seit Mai 2010 um 10 Prozent nach oben und machte 17 Prozent im Vergleich zum Juni 2009 gut.
Wie wippende Sprungbretter, nur unten ohne: Im südlichen Palm Beach County jumpen die Immobilienverkäufe bei einem mittleren Preis von 232.700 Dollar (minus 7 Prozent) von diesem Mai auf Juni um 23 Prozent sowie um 27 Prozent verglichen mit Mai/Juni des vergangenen Jahres.
Etwas steifer verhielt sich der Häusle-Umsatz an der Treasure Coast: 16 Prozent Plus von Mai bis Juni 2010, bei einem Preismedian von 75.500 Dollar (minus 31 Prozent), gerade mal 9 Prozent ging's seit 2009 nach oben, so die Palm Beach Post gemäß der Florida-Realtors-Zahlen.
Parallelwelt: Obwohl's beim Immobilienabsatz 'rauf ging, knickten in ganz Florida die mittleren Verkaufspreise für bestehendes Wohneigentum diesen Juni (im Vergleich zum Vorjahres-Juni) um 5 Prozent ein, auf derzeit 141.000 Dollar.
Die gute Nachricht für Sam: Einfamilienhäuser gibt es diese Sommer-Saison (Juni) zum mittleren Preis von 184.200 Dollar, das sind 1,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Die "schlechte" Nachricht: In den USA sind die Verkäufe im Juni auf eine saisonal angepasste jährliche Rate von 5,37 Millionen Wohneinheiten abgefallen. Im Mai 2010 waren's noch 5,66 Millionen.
Damit wächst der US-"Haustopf" Ende Juni 2010 mit einem 2,5-prozentigen Plus auf vier Millionen (zum Verkauf) "stehende" Domizile an, was bei der aktuellen Verkaufsgeschwindigkeit einem Neun-Monats-Vorrat entspricht.




