Immobilien & Investments
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Florida, Deine Immobilien: Jung, schön, kompakt – und Wirtschaftsanreiz?

Die US-Wirtschaftseuphorie schmilzt wie Sonnencreme auf heißer Bronzehaut in SoBe. Amerikanische Neubauten sowie Bauanträge sinken wie der Türkispoolspiegel im floridianischen Hochsommer. Da hilft's nicht, dass mit Röcken und Pants jetzt auch die härtesten US-Hypothekenraten rekordverdächtig "klein" werden. Und nicht nur die, auch die Neubauten in Florida. Vorbei die Hochverkaufszeiten der krass-großen 3.000-Square-Fuß-(278 qm)Anwesen samt multipler Schlafräume und blanken Edelstahl-Küchen.

Autor: Tanja Weihöner

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In der Metroregion Tampa beispielsweise tragen solche Eigenheime mit Verkaufspreisen zwischen 250.000 und 300.000 Dollar lediglich 10 Prozent ihrer einstigen Boom-Werte zum hiesigen Gesamt-Immo-Absatz bei. Neue Unter-150.000-Dollar-"Winzlinge" schwollen dagegen schon im vierten Quartal 2009 auf 734 an (von 241 im vierten Quartal 2008).

Ergo, das neue Immo-Paradoxon: Je weniger "Spielfläche", desto leichter ist es, das Floridahäuschen an den Mann zu bringen. Günstigere Objekte der Begierde mit 1.500 bis 2.000 Square-Fuß (140 bis 185 qm) verzeichneten als einzige steigende Verkaufszahlen, so Metrostudy auf CNN money.

Prompt meldet das U. S. Department of Commerce für Wonnemonat Mai 2010 ein Minus von 10 Prozent hinsichtlich der Ami-Haus- und Appartement-Neubauten, auf eine jährlich angepasste Rate von 593.000, im April 2010 waren's noch 659.000, so die Miami Herald Tribune.

Einfamilienhäuser für ein Halleluja: 17 Prozent weniger Neubauten von April auf Mai 2010 – glorärmster US-Stand seit Januar 1991.

Und die Anträge auf Baugenehmigung kollabierten landesweit um 5,9 Prozent, auf einen jährlich bereinigten Wert von 574.000 (geringster Stand seit einem Jahr). Aber hey, die Neubaurate liegt immer noch 41 Prozent über ihrem April-Tief 2009, auch wenn sie derzeit 70 Prozent unter dem Höchstwert vom Januar 2006 rangiert. Außerdem stieg der Neubauabsatz im März 2010 um 30, im April 2010 um 15 Prozent.

Nun ja, 2009 machten die Neubau-Verkäufe nur etwa 7 Prozent des Gesamt-Immo-Absatzes aus (minus 15 Prozent im Vergleich zu der Zeit vor der geplatzten "Blase"). Zum Schluss zurück zum US-Wirtschaftswachstum: Neu- und Umbauten sind im ersten Quartal 2010 nur für 2,4 Prozent aller US-Wirtschaftsaktivitäten verantwortlich (in Zeiten des Booms waren's 6 Prozent)…

 
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