25. 08. 2011
Artikel bewerten
  
Immobilien & Investments

Florida Foreclosures: Geht's auch ohne Stars?

Nein, leider nicht. Viele überlegen, wie das passieren konnte. Wer hätte schon gedacht, dass der "blaue" Brief der Hypothekenbank jetzt auch Hollywood-Old-Star Burt Reynolds ins schicke Florida-Haus flattert?

Autor: Tanja Weithöner

Left3-disabled Bild 1 von 1 Right3-enabled

Wie "schafften" es Burt und seine Bankberater nur, dass die Merrill Lynch Credit Corporation jüngst sogar Klage am Gericht von Martin County einreichte? Man sein mediterranes Traumhaus zwangsweise verkaufen will, um 1,2 Millionen Dollar Verbindlichkeiten zu bedienen? War nicht gerade erst geplant, das "Burt Reynolds and Friends Museum" mitsamt des "Burt Reynolds Institute for Film and Theatres" von Jupiter in neuere, zentralere Räumlichkeiten zu verlegen? Fast eine Ironie des Schicksals: Das Museum ist in einem ehemaligen Bankgebäude angesiedelt, schreibt die Palm Beach Post.

Die echte Bank lässt nicht locker. Herr Reynolds soll seit dem 1. September 2010 keinerlei Hypothekenzinsen mehr bezahlt haben, so USA Today. Dabei hatte Burt doch schon so lange versucht, seine 1.200 Quadratmeter große Villa in Hobe Sound im Wert von aktuell rund 2,4 Millionen Dollar selbst an den Mann oder die Frau zu bringen. 2009 hatte er sie für 8,9 Millionen Dollar angeboten, ohne Erfolg.

Ohne Erfolg? Den hatte er doch so viel. Von 1979 bis 1984 war er der Mann in Hollywood. Aber Emmys (für die Sitcom "Evening Shade") schützen vor Foreclosure nicht. Ist Reynolds im Alter von 75 etwa im falschen Film? Finden Sie es selbst heraus: Das Burt’sche Museum kostet 5 Dollar Eintritt …

 
  
25. 08. 2011
Artikel bewerten