22. 08. 2013
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Investieren

Florida: Immo-Boost aus Übersee

"Mein Gott, sind die schön!" Florida-Immobilien sind extrem beliebt bei Käufern aus dem Ausland. Das Geld für Immobilien-Investitionen fließt in Strömen, meistens in Cash.

Autor: Tanja Weithöner

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Seit 2009 pushten internationale Investoren über 50 Milliarden Dollar in den floridianischen Immobilienmarkt und erwarben damit mehr als 250.000 Anwesen, vornehmlich als Feriendomizile oder auch als Mietobjekte.

Die Investoren stammen zumeist aus Südamerika und Europa, schreibt Bloomberg News. Gemäß Datenerhebungen der amerikanischen "National Association of Realtors" stiegen Immobilien-Investitionen aus aller Welt in Florida von 7,3 Prozent in 2007 auf 19 Prozent im Juni 2012 (aktuellere Daten sind noch nicht verfügbar!), wobei der Sunshine State allein für ungefähr 25 Prozent aller internationalen Immobilienkäufe in den USA verantwortlich ist. Eine höhere Konzentration gibt es in keinem anderen US-Staat!

In Sunny Isles Beach schaukelte sich der global-finanzierte Immobilienwert dieses Jahr bereits um 10,2 Prozent nach oben, so Bloomberg weiter. Und das höchstwahrscheinlich, weil jede Menge "Schnäppchen" zu machen sind: Die Preise in den Top-Metroregionen Miami und Tampa rangieren gemäß des  kürzlich veröffentlichten S&P/Case-Shiller Housing Reports immer noch rund 40 Prozent unter ihren Gipfelwerten von 2006. Aber Achtung: Südfloridas Hauspreise stiegen von Mai 2012 auf Mai 2013 um 14 Prozent laut S&P/Case-Shiller Real-Estate Index.

Die "National Association of Realtors" spricht von ungebrochenem Wachstum des globalen Investments seit 2006. Die Bauunternehmer reagieren: Etwa 20.000 Eigentumswohnungen in über 150, teilweise noch im Bau befindlichen, Häusern werden in Südflorida derzeit angeboten.

Und in Sunny Isle Beach wird gerade der Porsche Design Tower Miami, ein 57-Stockwerke umfassendes Luxus-Gebäude mit eigenem Fahrstuhl fürs Auto!) hochgezogen. Die Wohneinheiten sollen hier zwischen 4,9 und 32 Millionen Dollar kosten. Und dann erst die Grundsteuern...

Kein Wunder, dass Miamis Bürgermeister Carlos Gimenez eigens nach Spanien und Frankreich reiste, um noch mehr Käufer zu akquirieren...

 
  
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