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Florida-Immobilien: Riesen Kauf-Spaß

Foreclosure-Dramen, Short-Sale-Tragödien? Alles pappreislapapp – denn die Hausverkäufe in Palm Beach und Broward Counties ziehen gerade richtig an, als hätten sie schon im Januar 2011 die ersten Frühlingsgefühle.

Autor: Tanja Weithöner

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Stolze 745 bestehende Häuser in Palm Beach County wechselten bei einem mittleren Preis von 192.800 Dollar (–19 Prozent von 2010) den Eigentümer wie andere die Unterhosen, damit erreicht man schon jetzt ein Verkaufsplus von 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

In Broward ging's in diesem Januar auch höher her: Bisher 813 Hausverkäufe (+18 Prozent gegenüber Januar 2010) zum Preismedian in Höhe von 165.100 Dollar (–5 Prozent zu 2010), so Florida Realtors im Sun Sentinel.

Über wen reden wir hier eigentlich? Wer hört denn gar nicht mehr auf zu kaufen? Das sind die Cash-Investoren. Obwohl man sagen muss, dass der jungfräuliche Kauftrieb ("First-Time Buyers") auf nationaler Ebene im Januar etwas abebbte: 29 Prozent, statt 40 Prozent im Januar 2010.

Bei all den unfassbar guten Verkaufseigenschaften – kann das denn wahr sein? Nun, man sollte nicht unerwähnt lassen, dass im Januar für Broward erstmals die neuen Erhebungskriterien von Florida Realtors zum Einsatz kamen. Das heißt im Klartext, dass nun auch Verkäufe und Preise von drei weiteren lokalen Immobilienvereinigungen in die Statistik einfließen, die vorher nicht in Erscheinung traten.

Ups up. Aber man will nun die neuen Zahlen rückwirkend integrieren ... sauber!

 
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