Von November 2010 bis November 2011 gab der durchschnittliche Verkaufspreis bestehender Eigenheime um 500 Dollar nach. Das bescherte Florida steigende Verkäufe: Im November 2011 wechselten 1329 mehr Häuser den Besitzer als im gleichen Monat des Vorjahres (ein Plus von 11 Prozent), schreibt die Florida Times-Union nach Daten von Florida Realtors.
Hübsche Preisreduzierungen gab es beispielsweise in der Metroregion Daytona Beach. Dort bekam man sein Floridahäuschen letzten Monat für einen Durchschnittspreis von 102.000 Dollar (statt 115.000 Dollar im November 2010). In den "Südwesties" Fort Myers, Cape Coral, Punta Gorda, Sarasota und Bradenton wurde es dagegen etwas kostspieliger: Rangierte der Durchschnittspreis im November 2010 noch bei 88.500 Dollar (Ft. Myers), 92.500 Dollar (Punta Gorda) und 149.300 Dollar (Sarasota-Bradenton), pendelte er im November 2011 bereits um 106.300 Dollar beziehungsweise 102.600 Dollar und 152.100 Dollar.
Miamis Hauspreise blieben nahezu unverändert (171.500 Dollar im November 2010, 171.300 Dollar im November 2011) und die günstigsten Eigenheime erhaschte man im November 2011 in Ocala (88.000 Dollar) und Lakeland/Winter Haven (94.100 Dollar).
Floridas Eigentumswohnungen ("Condos") verbuchten derweil ein zweiprozentiges Absatzplus, von 5.646 im November 2010 auf 5.590 im letzten Monat. Dabei kletterte zeitgleich sogar der Durchschnittsverkaufspreis nach oben – um insgesamt 3.700 Dollar (von 83.000 auf 86.700 Dollar).
Und noch ist 2011 zwar nicht zu Ende, aber schon jetzt veräußerten die Immobilienvermittler des Sunshine States 14.000 Häuser und 130 Condos mehr als in den ersten 11 Monaten des Vorjahres. Dann kann das neue Jahr ja losgehen!




