12. 05. 2011
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Immobilien & Investments

Hurricane: Das bläst sie (die Immobilien!) weg

Mantje, Mantje, Timpe Te. Buttje, Buttje in der See. Meine Frau, die Ilsebill, will … ein Florida-Haus am Meer. Schön, soll sie haben. Tollkühne Zusage? Ja, könnte sein. Besonders jetzt, wo ungefähr 1,8 Millionen Häuser entlang der Golf- und Atlantik-Küste des Sonnenstaats Gefahr laufen, durch einen Hurrikan Schaden zu nehmen.

Autor: Tanja Weithöner

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Und diese Zahlen liegen tatsächlich dreimal höher als in den offiziell festgelegten Flutzonen, so Associated Press nach Angaben von CoreLogic (privater Immo-Statistiker) zu ABC News.

Aber es ist Florida-Frühjahrs-Hauskauf-Zeit (sorry, ebenfalls Hurricane Season von Juni bis Oktober!) und wir wollen uns die Lust daran keinesfalls verderben lassen. An salziges Meerwasser, das gegen unsere Fassaden peitscht, möchten wir gar nicht denken. Und an zappelnde Barsche auf unserer Veranda auch nicht.

Trotzdem, die Wohnregionen rund um Tampa und Miami sind jetzt nicht nur im Zentrum der Aufmerksamkeit von CoreLogic, sondern möglicherweise bald auch im Zentrum eines Wirbelsturms.

Woher CoreLogic das wissen will? Nun, man untersuchte Einfamilienanwesen in zehn großen Metroregionen der USA (u. a. New York, New Orleans) anhand von Computersimulationen und metrischem Datenmaterial (Wasserstand, Wohndichte etc.).

Außerdem untersuchte man Schäden, die in früheren Starkwinden auftraten. Fazit:  Florida (insbesondere Jacksonville, Miami, Palm Beach, Tampa) ist höchst angreifbar. Gleich dahinter kommt übrigens Texas – da verhält's sich wie bei den Foreclosure-Rankings …

Die Colorado State University sagt für 2011 eine 72-prozentige Chance auf Hurrikane der höchsten Kategorie (das sind Stürme, die mit mindestens 156 Meilen pro Stunde blasen) voraus. Diese Verwehungen der Kategorie "fünf" kommen möglicherweise auf Miamis südliche Vororte Palmetto, Perrine sowie die Biscayne Bay und Tampas Port Richey zu.

Wussten Sie's? In der letzten Dekade richteten die "Fünfer" über 700 Millionen Dollar Schaden in den "Americas" an.

Was willst Du jetzt, Ilsebill?

 
  
12. 05. 2011
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