Generell gilt, dass allerorts in den USA die Eigenheimpreise derart abgesunken sind (und weiter fallen!), dass sie 2009 auf 248 (2008: 108!) von 330 Märkten um 12,2 Prozent unter ihrem eigentlichen Wert rangieren, wie der IHS Global Insight in seinem 330 Märkte umfassenden Bericht "House Prices in America" auf CNNmoney belegt.
In Floridas Vero Beach liegen die mittleren Hauspreise mit rund 125.400 Dollar gar 42,5 Prozent unter dem Regelwert (höchste Unterbewertung USA-weit!). Das macht einen Verlust von 29,7 Prozent seit dem ersten Quartal 2005. Die Immobilienobjekte in Cape Coral befinden sich immerhin noch 39,1 Prozent unter dem Normalstand. Ähnlich sieht es in Nevada aus: Las Vegas hat eine Eigenheim-Unterbewertung von 40,9 Prozent hinzunehmen.
Solche Zahlen müssen jedoch kein Sonnenuntergang sein: Ganz im Gegenteil! (Inter-)nationale Investoren funkeln mit Floridas Sonne und Nevadas Gold um die Wette, denn sie können hier Objekte unsagbar günstig aufkaufen und dann an die Ex-Besitzer rentabel (nach Expertenangaben für 7 bis 8 Prozent und mehr Profit) zurückleasen oder vermieten.
Und, man glaubt es kaum, es gibt sie auch noch, die überbewerteten Immobilienmärkte - allerdings keine davon in Florida. Vielmehr liegen diese in zwei New Jersey Cities: Spielerparadies Atlantic City (höchster, mittlerer US-Eigenheimpreis in Höhe von 243.600 Dollar, eine Überbewertung von 44,1 Prozent) und Ocean City (Durchschnittspreis von 302.100 Dollar, 33,8 Prozent über "Normal").




