Wie die Palm Beach Post schreibt, zeigt der NAH/Wells Fargo Housing Opportunity Index der US National Association of Home Builders, dass fast zwei Drittel aller im ersten Quartal 2009 in Palm Beach County veräußerten Immobilien in Reichweite einer ganz normalen Familie à la Griswold oder der schrecklich netten Bundys waren (auch wenn die immer noch in Illinois statt in sunny Florida leben…). Anders gesagt, wären alle Haushalte, die über ein Durchschnittseinkommen von 67.600 Dollar verfügen, in der Lage gewesen, sich 65,7 Prozent der in Palm Beach County liquidierten Häuser kaufvertraglich zu sichern. Im vierten Quartal waren es noch 53,5 Prozent.
An der "Schatzküste" hätten sich gute amerikanische Mittelstandsfamilien sogar vier Fünftel aller vermarkteten Immobilienobjekte leisten können. Die Häusle-Erschwinglichkeit hat damit ihren Tiefpunkt von 2006 mit 28,8 Prozent hinter sich gelassen und schwingt sich zu neuen Gipfeln auf. An der Treasure Coast erreichte sie im ersten Quartal 2009 sogar ihren Höchstwert der letzten 15 Jahre, denn rund 81,4 Prozent aller hier veräußerten Eigenheime wären für Familien mit dem hiesigen mittleren Einkommen in Höhe von 59.600 Dollar (zum Vergleich: das mittlere US-Einkommen liegt bei 64.000 Dollar, genug für 73 Prozent der im 1. Quartal abgesetzten Eigenheime ) bezahlbar gewesen.
Palm Beach County und Treasure Coast liegen voll im US-weiten Aufwärtstrend mit der höchsten Erschwinglichkeitsrate in der 18-jährigen Geschichte des NAH-Index. Und das liegt nicht am Einkommensaufschwung, vielmehr zeigte sich die Entlohnung zwischen 2008 und 2009 mehr oder weniger unverändert (plus 2,4 Prozent in Palm Beach County, minus 0,3 Prozent an der Treasure Coast).




