Nicht weit vom Strand entfernt, von meterhohen Palmen gesäumte, edelsteinerne Zufahrtswege, breit genug für zwei protzige Hummer H3T nebeneinander und elfenbeinfarbene Eingangstore in eine andere Welt. Ein Traum von Ihnen?
Immerhin machten wir Auslandsinvestoren bereits 60% aller "St. Tropez" Luxusbleiben unser Eigen, so der Miami Herald. Wie genau, das weiß nur der Gärtner, denn bisher waren Immobilienkredite für Nicht-US Bürger kaum zu bekommen.
Insgesamt gesehen haben uns allerdings die Lateinamerikaner mit 52% (hauptsächlich Venezuela und Argentinien) allen ausländischen Immobilienerwerbs in Südflorida ein paar Ferienvillen voraus. Mit 26% liegen wir Europäer auch noch hinter den Kanadiern. Aber was nicht ist, kann ja noch werden!
Ein schwacher Dollar und im Vergleich zum Immobilienboom mindestens 50% günstigere Kaufpreise locken nun umso mehr, zum Zweitwohnsitz noch ein "kleines" Nebendomizil aufzunehmen. So rangiert nach Angaben der "Florida Association of Realtors" der mittlere Kaufwert in Miami-Dade bei 190.900 US Dollar im September 2009 (minus 30% im Vergleich zu 2008). Der mittlere Condo-Preis liegt bei 132.900 US Dollar, 37% unter dem Vorjahreswert. In Broward County sind Einfamilienhäuser statt für $259.300 in 2008 derzeit für einen mittleren Betrag von $200.000 (-23%) zu haben, Condos für $78.000 (40% runter von $129.000 in 2008).
In Miamis schicker Business-Region "Brickell" werden neue Wohneinheiten für $200 und $250 pro Quadratfuß (=0,09 Quadratmeter) veräußert. Ungefähr jeder vierte Hauskauf von Auslandsinvestoren fand in der Gegend Miami-Fort Lauderdale-Miami Beach statt, wobei es die vergnügungshungrigen Briten eher in die Themenparkregion Orlando-Kissimmee zieht, so die Florida Association of Realtors.
Wer gleich auf Bauunternehmer machen möchte, gewinnt doppelt: Ein neues Visaprogramm serviert bei internationalen Bauobjekten ab $500.000 Investitionswert, inklusive Beschäftigung von U.S. Arbeitern, die Greencard auf dem Silberparkett dazu!



