Immobilien & Investments
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Immo-Angebot schmilzt unter Südfloridas heißer Sonne

Die Zahl der zum Verkauf stehenden Eigenheime und Eigentumswohnungen im Süden Floridas nahm 2011 kontinuierlich ab. Sogar zu Bieterwettstreiten kam es schon. Besonders dann, wenn die schönen Objekte extrem attraktiv eingepreist worden sind ...

Autor: Tanja Weithöner

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Erste Oktoberzahlen deuteten diese Entwicklung bereits an: In ganz Broward County gibt es lediglich 13.480 Einfamilienhäuser und Condos käuflich zu erwerben. In Palm Beach County sind es nur 15.782, schreibt der Sun-Sentinel weiter. Vor ein paar Jahren standen noch mehr als doppelt so viele Objekte in den Immobilienkarteien, so Experten weiter.

Doch dieser Status könne auch schneller wieder zurückkehren, als Floridas Sonne die Sonnencreme zum Schmelzen bringt. Dann nämlich, wenn eine neue Welle von Zwangsbeibringungen heranrollt. Foreclosures gingen zwar drastisch zurück, seit im letzten Jahr die "Robo-Signer" (das notorische Abarbeiten von Foreclosure-Daten seitens der Banken oder Anwälte) in die Kritik gerieten und genauer unter die Lupe genommen wurden, aber die Geldgeber wickeln Zwangsbeibringungen jetzt wieder zügiger ab.

Immobilienanalytiker CoreLogic berichtet jedoch von einem derzeit noch abnehmenden "Schatten-Bestand", also das "versteckte" Angebot an Immobilien, die voraussichtlich als Foreclosures auf den Markt kommen. Dieser Bestand reduzierte sich demnach von 1,9 Millionen in 2010 auf 1,6 Millionen im Juli 2011.

Aber sobald der Foreclosure-Knoten unter Floridas Sonne gelockert ist, können sich auch diese Zahlen wieder frei nach oben bewegen …

 
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