In Floridas südlichen Counties Broward, Miami-Dade und Palm Beach entlarvte Analysten-Bruder "Zillow" gar 44,3 Prozent aller Immobilienbesitzer als "unter Wasser" (d. h. deren Häuser sind weniger wert als die noch ausstehende Finanzierung), so die Palm Beach Post. Und einer von fünf Florida-Hausherren ist entweder hinsichtlich seiner Darlehensrückzahlung extrem zurück oder bereits offiziell in Zwangsvollstreckung. Man (der Immobilienexperte) fragt sich: Sollte es in Mode kommen, die Hypothekenzahlungen einfach zu verweigern, wenn diese über den eigentlichen Wert des Eigentums steigen?
Denn waren es anfangs "nur" Geringerverdienende, die sich an ihren Krediten übernommen haben, so beobachtet "MetroStudy" aus Palm Beach Gardens derzeit auch vermehrt smarte Mittelklasse- bis Oberklasse-Haushalte, die ihren monatlichen Abzahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen (können oder wollen).
Jedenfalls befinden sich 48 Prozent aller in RealtyTracs US-Foreclosure-Datenbank geführten Wohneinheiten "unter Wasser". Gemäß Schätzungen von RealtyTrac sind aber lediglich 300.000 von insgesamt 800.000 zwangsenteigneten Immobilien schon wieder auf dem Markt. Der Rest dümpelt irgendwo in "Schatten-Listen" vor sich hin ...




