In Miami-Dade waren es von Februar (9751 Condos & Häuser "pending") bis März 6,4 Prozent mehr, die sich trauten, zumindest einen Kaufvertrag für ein Eigenheim zu unterzeichnen. Ein Anstieg von 71,7 Prozent im Vergleich zum selben Zeitraum in 2009, besagen die nackten Zahlen der Realtor Association of Greater Miami and the Beaches im Miami Herald.
Beim Nachbarn Broward verzeichneten die "schwebenden" Eigenheimveräußerungen zwischen Februar (8173 Domizile "pending") und März ebenfalls einen Anstieg: allerdings um zurückhaltendere 4,9 Prozent. Immerhin ein Anstieg um knackige 69,5 Prozent im Vergleich zu 2009.
The Heat is eben on, bei uns internationalen Käufern. Besonders an den heißen Stränden. "Wir" sind für rund 30 Prozent aller Käufe (unter Vorbehalt) in direkter Strandlage verantwortlich, während – oh – unsere feurigen Latino-Nebenbuhler aus Venezuela und Kolumbien schnuckelige Einfamilienhäuser in bewachten Siedlungen bevorzugen.
Und was in aller Sommerwelt ist außerhalb Südfloridas los? Nach den winterlichen Schlechtwetterzeiten haben jetzt auch im Rest der USA die lockeren Immobiliengeschäfte angezogen: Von Januar bis Februar 2010 zeigte der saisonal angepasste Index von Kaufvereinbarungen einen 8,2-Prozent-Aufschwung.
Wobei der größte monatliche Zuwachs in Mittleren Westen zu verzeichnen war (ein Plus von fast 22 Prozent), im Süden und Nordosten ging's um entspannte 9 Prozent hoch.
Bei den Sonnenkindern im Westen leider ein knapp 5-prozentiges Minus.



