25. 10. 2017
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Immobilien & Investments

Immobilienmarkt Florida: Mittlere Eigenheimpreise trotz Irma gestiegen

Hurrikan Irma sorgte zwar im September für weniger Eigenheimverkäufe, angesichts des nach wie vor knappen Angebots stiegen die mittleren Preise aber dennoch.

Autor: Patrick Pohlmann

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Insgesamt 18.030 Einfamilienhäuser wurden im September in ganz Florida verkauft. Gegenüber dem September 2016 war dies ein Rückgang um 20,4 Prozent. Neben den durch Irma verursachten Schäden selbst sorgten auch schon die Hurrikanvorbereitungen, die großräumige Evakuierung sowie die anschließend nötige Zeit zur Wiederherstellung der Stromversorgung in vielen Gegenden dafür, dass die Wirtschaft des Bundesstaats als Ganzes und speziell der Wohnungsmarkt stark in Mitleidenschaft gezogen wurden. Solche unmittelbaren negativen Auswirkungen eines Hurrikans auf die Haus- und Wohnungsverkäufe in den vom Sturm betroffenen Märkten seien aber völlig normal, erklärt Maria Wells, Präsidentin der Maklervereinigung Florida Realtors, in einem Bericht auf der Florida-Realtors-Website.

Der mittlere Verkaufspreis, der sogenannte Medianpreis – der Betrag, unter und über dem jeweils rund 50 Prozent der Immobilien verkauft wurden – lag im September floridaweit bei bestehenden Einfamilienhäusern bei 239.900 Dollar und damit um 7,6 Prozent höher als im September 2016. Bei Reihenhäusern und Wohnungen betrug er 173.000 Dollar, 8,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit war der September bereits der 70. Monat in Folge, in dem die Medianpreise in diesen beiden Sektoren anstiegen. Nach Angaben der National Association of Realtors (NAR) lag der US-weite Medianpreis bei bestehenden Einfamilienhäusern bei 246.800 Dollar und bei Wohnungen bei 231.300 Dollar. Im vergangenen Monat wurden in Florida insgesamt 7.404 Reihenhäuser und Wohnungen verkauft, 15,9 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Zahlen der kurzfristigen Verkäufe und Zwangsversteigerungen lagen um 57 Prozent beziehungsweise 62,3 Prozent unter denen des Septembers 2016. Bei Einfamilienhäusern gingen sie um 60,8 Prozent respektive 60 Prozent zurück.

Laut dem Florida-Realtors-Chefökonomen, Dr. Brad O’Connor, sollten sich potenzielle Käufer von Wohneigentum darüber im Klaren sein, dass diese prozentualen Abnahmen keineswegs als Hinweise auf einen Rückgang der Nachfrage nach Wohneigentum oder irgendeine andere strukturelle Veränderung von Floridas Wohnungsmarkt anzusehen sind. Der Bestand an auf dem Markt verfügbaren Einfamilienhäusern und Wohnungen hätte im September bei gleichbleibender Nachfrage gerade noch für 3,8 Monate beziehungsweise 5,5 Monate gereicht.

 
  
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