So zeigen es neueste Daten von New York City Immobilien-Statistiker Reis Inc. auf The Florida Times Union. Das Interessante daran: Trotz der im vierten Quartal "vernagelten" Genutzter-Wohnraum-Lücken sind die mittleren Mieten nicht, wie man naheliegend vermuten könnte, gesunken. Nein, ganz im Gegenteil, die durchschnittlichen Mieten kletterten gar vom zweiten zum dritten sowie vom dritten zum vierten Quartal 2009 um jeweils zwei Zehntel, so Immo-Informant Reis weiter.
Nichtsdestoweniger waren Jacksonvilles Mieten ohnehin schon ziemlich "flach", mit ihrem 42. Platz im direkten Vergleich zu den weiteren 78 metropolitischen US-Wohnungsmärkten aus der Reis-Studie.
Jacksonville steht damit aber nicht alleine in Florida, auch die City Region Tampa/St. Petersburg machte einen Leerstandsquotensprung, 7% ging es dort hoch auf 10,7% Leerstände im vierten Quartal 2009.
"Vakanzen-Hüpfer" wurden außerdem noch in Chattanooga/Tennessee (plus 9% auf 6,4%) sowie in Palm Beach/Florida, Tacoma/Washington, Austin/Texas, Indianapolis, Charlotte/North Carolina, Columbus/Ohio und Wichita/Kansas (je rund 0,7%) gemessen.
Woher Reis das alles weiß? Na, weil sie seit 30 Jahren Immobilienmanager und Leasingagenten kontakten, aber nicht irgendwelche, sondern nur die, die über Apartment-Komplexe von über 40 Wohneinheiten verfügen (das gilt zumindest für unser Florida).



