Anfang des Jahres schmolz dann auch der mittlere Hauspreis in den Countys Palm Beach, Broward und Miami-Dade um fast 7 Prozent auf 146.500 Dollar zusammen, damit rangiert er 52 Prozent unter dem Höchstwert von 2006, so Zillow (misst übrigens den Wert aller Häuser, nicht nur den der Veräußerten) weiter.
So gut wie auf Eis, das sind hingegen die Werte für Einfamiliendomizile in Palm Beach County, denn sie verlieren lediglich 1 Prozent, während es in Martin und St. Lucie County preislich jeweils um 5 bzw. 4 Prozent "in den Keller" ging.
Das ist aber noch nicht alles, was Zillow über Südfloridas Einfamilienhäuser und deren Besitzer herausfand. Vielmehr müssen Sie wissen, dass seit Beginn des Jahres rund 44 Prozent der Hausbesitzer mit ihren Hypotheken "unter Wasser" sind (d. h., die abzuzahlenden Schulden sind höher als der eigentliche Wert eines Immobilienobjekts). 2009 lag dieser Wert bei 47 Prozent.
An der Treasure Coast um Indian River klassifiziert Zillow fürs zweite Quartal 2010 gar 55 Prozent der Eigenheime "unter Wasser", Anfang 2010 waren’s 56 Prozent, schreibt die Palm Beach Post.
Ob’s anderswo in den USA mit den Preisen auch vergleichbar heiß hergeht? Nun, in Los Angeles stiegen die Preise seit 2009 um 5 und in San Diego um 7 Prozent. Dagegen versackte das durchschnittliche Preisniveau für Häuser in Phoenix und Umgebung um 12 und in Detroit um 14 Prozent.
Aufs ganze Land gesehen verringerte sich der Preismedian für Immobilien (Häuser, Townhomes, Eigentumswohnungen) um 3,2 Prozent im Vergleich zu 2009.
Die Zahl der "US-Unter-Wasser-Heime" rangierte zum zweiten Quartal 2010 um die 21,5 Prozent.



