Immobilien & Investments
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Immobilienmarktgesundung breitet sich im Sonnenstaat aus

Frühling, Sommer, Herbst und bald Winter - und Floridas Immobilienverkäufe bleiben jedem Saisontrend zum Trotz, von kleinen Ausreißern abgesehen, seit 12 Monaten im gesunden Plus. Und: Die Preise sinken, die Verkäufe steigen!

Autor: Tanja Weithöner

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Laut Florida Realtors® erhöhte sich zum August der Verkauf existenter, floridianischer Wohnobjekte um 28 Prozent von 10.813 (im Vergleichsmonat 2008) auf 13.850. Auch der Condoverkauf stieg fieberhaft an: Gemäß der "The state association" waren es dieses Jahr im August 45 Prozent mehr (4.674 Wohneinheiten statt 3.222) als im Vorjahr zur selben Zeit. 
Und die Immobilienmarktgesundung breitet sich (fast) im ganzen Sunshine State aus wie ein Großfeuer. Sechzehn von Floridas statistisch gemessenen, metropolitischen Regionen (MSAs) gaben vermehrte Veräußerungen im August 2009 zu den Akten. Erhöhten Condoabsatz protokollierten gar 18 MSAs (leider nicht unter den Glücklichen: Gainesville und Pensacola).

Noch ein Stimmungsaufheller: Die Mehrheit aller MSAs schrieben sich kletternde Verkaufszahlen für die vergangenen 14 Monate (bis August 2009) auf ihre Andreaskreuz-Fahne. Ob es an den weiter nachgebenden, mittleren Preisen liegt? 
Bestehendes Wohneigentum in Florida kostete uns im August letzten Jahres 188.500 US Dollar im Mittel, jetzt sind es lediglich $147.400, eine höchst erfreuliche 22-prozentige Preislinderung (zum Vergleich: US-weit fiel der mittlere Preis für Einfamilienhäuser um 14,6% auf $178.300 im Juli 2009), so die National Association of Realtors® (NAR).


Mittlere Condo-Preise pendelten sich im August 2009 bei $107.500 ein, 32% weniger als im August 2008 ($158.100). NAR ermittelte im Juli 2009 für alle US-Condos einen mittleren Preis von $178.800.
 Klopfen wir Floridas wichtigste Immobilienmärkte (MSAs) einzeln ab, springt uns ein gemeinsames Symptom ins Auge: Preise 'runter, Verkäufe 'rauf.

Eine der größeren Regionen, Volusia County (Daytona), verschrieb diesen August 686 Häuser (Condos: 135 statt 106 in 2008) an neue Eigentümer (2008 waren es 573; ein Plus von 20 Prozent). Dazu korreliert ein mittlerer Preisabfall von 19% (jetzt: $132.700; Vorjahr: $164.200; mittlerer Condopreis: $184.300, seit August 2008 in etwa gleich).

"Kaufen, was heilt", heißt es auch in Miami, und so hüpften Einfamilienhausveräußerungen in Miami-Dade um 22% (Stand: August 2009), in Broward um 35% nach oben, während die mittlere Kaufsumme in Miami-Dade um 29% auf 194.800 US Dollar und in Broward um 20% auf $217.000 nach unten rutschte, meldet der Miami Herald nach Angaben der Florida Association of Realtors.

Korrespondierend dazu: Miami-Dade Condoverkäufe 17% "up" (Broward: +61%), Preise 31% "down" (Broward: -36%). Aktueller mittlerer Wert Miami-Dade: $144.700, Broward: $85.100. In Lee County (Fort Myers) und Charlotte County (Punta Gorda) sieht es zahlenmäßig mindestens so rund und rosa aus: Fast doppelt so viele offizielle Einfamilienhausverkäufe (plus 1.252) gehen auf Lee's Konto, wobei die mittleren Preise um 39% von $146.900 auf $89.300 verdufteten, während Charlotte ein Mehr-Haben an Hausverkäufen in Höhe von 31 Prozent (von 176 auf 230) bei einer mittleren Preisverflüchtigung von 25% (von $138.100 auf $103.300) verbucht.


Besonderes Schnäppchen gefällig? In Orlando gibt es derzeit die allergünstigsten Florida Condos (minus 50% auf $49.900) und Häuser in ganz Florida (Preisverfall über die Jahre: 29%, auf einen mittleren Wert von $144.200), so der Orlando Sentinel. Entsprechend hoch sind die Verkäufe: Ein Plus von 48% bei Einfamilienhäusern. Schwester-City Tampa lässt es da wesentlich langsamer angehen, hier gingen die Hausverkäufe lediglich um 17% nach oben (in Zahlen: 2.822 Verkäufe für Tampa Bay). Aber nur der Himmel ist ja bekanntlich die Grenze…!

 
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