Immobilien & Investments
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Internationale Investoren: Hürdenlauf beim Florida-Immobilienkauf

Der Fremde ist nur in der Fremde fremd. Oder: Alle Menschen sind Ausländer – fast überall. Florida Realtors wollte wissen, ob wirklich was floridan ist an diesen Lebensweisheiten, und nahm zusammen mit der "National Association of Realtors" das Verhalten ausländischer Immobilieninvestoren im Sonnenstaat zwei Monate lang (Juli/August) genau unter die Lupe. Eines, vollkommen vorurteilsfrei, gleich vorweg: Es gibt immobiliare Hürden für globale Häuslekäufer.

Autor: Tanja Weithöner

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Die größte Hürde für ausländische Investoren war dabei nicht die aktuelle Wirtschaftslage, sondern laut 29 Prozent der 936 befragten Immobilienmakler die US-Einwanderungspolitik, die es internationalen Immobilienbesitzern nicht erlaubt, das ganze Jahr unter der Sonne Floridas zu verbringen. Die zweitgrößte (28 Prozent) Hürde beim Hauskauf: Amilands hohe Vermögensteuern. An dritter Stelle (21 Prozent) lag das Nichtvorhandensein geeigneter Objekte und an vierter Stelle (20 Prozent) das komplizierte US-Versicherungswesen.

Was ist nun los mit den Internationals? Wollen die in Florida kaufen oder nicht? Die Antwort lautet eindeutig ja, denn immerhin gaben 81 Prozent der Makler in Florida an, dass ihre internationalen Klienten für vergleichbare Immobilien zu Hause mehr auf den Tisch legen müssten, schreibt die Herald Tribune.

Entsprechend berichten 65 Prozent der interviewten Immobilienmakler, in den vergangenen zwölf Monaten mit einem auswärtigen Klienten über Florida-Wohnprojekte verhandelt zu haben, 22 Prozent beraten zwei und 18 Prozent gleich drei investitionsbereite "Global Clients".

Und noch mal ja: 25 Prozent verkauften tatsächlich an Ausländer, was dazu führte, dass bei einem Drittel der Immo-Agenten das internationale Geschäft innerhalb von fünf Jahren spürbar anzog.

Wie? Was? Wohin? Nun, 89 Prozent der Käufer erwarben ein bereits bestehendes Heim, ein Drittel entschied sich für ein Condominium. Gezahlt wurde der Großteil (81 Prozent) in bar, ohne jegliche Finanzierung.

36 Prozent der weltweiten Käufer stammen aus Kanada (investieren am liebsten in Bradenton/Sarasota/Venice), 29 Prozent aus Westeuropa, 16 Prozent aus Lateinamerika sowie 19 Prozent aus Osteuropa, Australien, Asien, Afrika und dem Mittleren Osten zusammen.

Die Haushaltung wahren: 33 Prozent aller internationalen Immo-Einkäufe rangieren in der unteren Preiskategorie zwischen 100.000 und 199.999 Dollar (besonders in Südwestflorida). 24 Prozent wollten noch weniger ausgeben, nämlich unter 99.999 Dollar. 18 Prozent legten 200.000 bis 299.999 Dollar an und lediglich 3 Prozent wagten sich an Millionen-Dollar-Domizile. Insgesamt lag der Durchschnittspreis bei 180.000 Dollar.

Bauplatzhalter: 38 Prozent wählten für ihr Florida-Traumanwesen die Vorstadt, 30 Prozent eine schnuckelige "Resort-Gemeinde" und 25 Prozent die City. Beliebteste Fremdländer-Region ist Orlando/Kissimmee (18 Prozent), gefolgt von Miami/Fort Lauderdale/Miami Beach (17 Prozent) und Bradenton/Sarasota/Venice (13 Prozent, übrigens die viertbeliebteste Region bei uns Westeuropäern).

 

 
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Leserkommentare (2)
J.Sumpf (07.10.2010 19:23)

Good Point! Bei dieser Umfrage ging es aber nicht nur um europäische Investoren. Laut der Statistik kommt ein Großteil der internationalen Investoren aus Kanada. Vielleicht sieht es da im Vergleich schon wieder ganz anders aus, was die Steuerverhältnisse angeht?

Beerihomes,inc (07.10.2010 18:52)
Vermoegenssteuer Florida

Na , Na also bitte !! Uncle Sam hat grosszuegige Freibetraege eingeraeumt. Die Vermoegenssteuer ist absolut haendelbar. Bei uns ist noch kein Verkauf an dieser Steuer gescheitert. Bei den derzeitigen Preisen, kann man ne Menge einkaufen bevor, die Steuer zuschlaegt. Und das tun gerade die Deutschen in unglaublicher Zahl. Mit ein bischen Feingefuehl ist das hier gemessen an Europa

fast scjhon ein Anlageparadies. Und die langfristige Aufenthaltsgenehmigung ist mit den richtigen Investments wirklich machbar und wurde auch gemacht.

Es wird erst wieder schwieriger, wenn die Kaufpreise weglaufen.