Ein Novum: Für geringer verdienende Familien werden in Zentralflorida nicht länger neue Häuser gebaut, sondern "Alte", "Überschuldete" oder "Verlassene" mithilfe von Staatsgeldern (sogenannte "Neighborhood Stabilization Program Funds") gekauft und aufgemöbelt, schreiben Herald Tribune und Orlando Sentinel.
Eines der ersten fünf dieser "Habitat-Rehab-Objekte" steht in Pine Hills westlich von Orlando. Zwar mussten die Neubesitzer Teppiche und sogar vereinzelte Wände entfernen, aber was darunter zum Pre-Closure-Schein kam, war pures Wohnglück.
Natürlich gibt's das auch von Habitat nicht umsonst – 300 bis 500 Stunden Arbeit zum Allgemeinwohl musste der Hausherr im Gegenzug ableisten.
Sorgsam werden von nun an alle zur Zwangsbeibringung ausstehenden Florida-Immobilien inspiziert, die vom lieben "Onkel Sam" höchstpersönlich zur Verfügung gestellten Instandsetzungsgelder sollen schließlich bestmöglich eingesetzt werden.
Da muss das Verhältnis zwischen Kaufpreis und Renovierungsaufwändungen sowie Rest-Hypotheken schon mehr als stimmen. Insgesamt dürfen die Ausgaben für neue Bodenbeläge, Küchengeräte, Klimaanlagen und dergleichen nicht über dem aktuellen Neubauwert liegen.
Fore(closure)-Setzung folgt ...



