So verzeichnete die amerikanische "National Association of Marine Manufacturers" bereits 2009 Verkaufs- und Serviceeinbrüche bei Booten in Höhe von 9 Prozent auf ein Gesamtvolumen von 30,8 Milliarden Dollar. Aufs Jahr und Ami-Land gerechnet wechselten nicht mehr als 572.500 Boote den Besitzer, ein 19-prozentiges Absatzminus. Im wasserverrückten Florida sanken die Verkäufe neuer Boote gar um 24 Prozent, so die Marine Association in der Herald Tribune weiter. Der durchschnittliche Preis für ein schnittiges, fabrikneues Powerboot rangierte 2009 bei 36.383 Dollar – fast unverändert im Vergleich zum Wert des Vorjahres (also 2008).
Und obwohl (oder gerade weil) sich für 2010 eine gewisse Stabilität andeutet, erfindet sich der ausgebootete Absatzmarkt doch neu. Konzentrierte man sich in Sarasota bisher auf den Bau von High-End-Jachten, so reißt man jüngst das Produktions-Ruder in Richtung kleinerer (zum Fischfang oder für die Touristik geeigneter) Vehikel um.
Platz da, hier kommt es auf die Länge an: Die neue Serie aus Sarasotas Edelbootschmiede, benannt nach einem karibischen Drink, soll es zwischen 16 und 22 Fuß richten. Preislich will man sich bei rund 20.000 Dollar einschießen, mit Luft nach unten (bis 10.000 Dollar) und nach oben (maximal 50.000 Dollar).
Und wie sieht's bei den Immobilien aus? Da wird's richtig süß: 21 bonbonbunte Key-West-Style-Häuschen mit jeweils ca. 183 Quadratmeter Wohnfläche, wie die Sarasota Herald Tribune schreibt, warten in Longwood Run (University Parkway) ab rund 250.000 Dollar auf (uns) Käufer!



