01. 01. 2017
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Immobilien & Investments

Liquide bleiben: Vorteile der Cash-out-Finanzierung

In puncto Ferienhaus in Florida ist gerade unter Europäern ein Trend nicht zu übersehen: Der Anteil an sogenannten Cash- out-Refinanzierungen steigt stark an. Immer öfter werden bar bezahlte, unbelastete Immobilien nachträglich beliehen, um das Kapital für weitere Investitionen verfügbar zu haben.

Autor: Kirsten Paul

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Immer mehr internationale Investoren kaufen Immobilien in den USA, die Hälfte davon zahlt bar. Die Folge: Bei ihnen ist das Kapital in den jeweiligen Objekten gebunden, liquide Mittel sind irgendwann aufgebraucht. Die andere Hälfte der Investoren aber kann mithilfe von Finanzierungen weiter investieren. Ein zunehmend beliebtes Mittel, um liquide zu bleiben, sind daher Cash-out-Refinanzierungen: Bar bezahlte, unbelastete Immobilien werden nachträglich beliehen und das von der Bank ausgezahlte Geld in den amerikanischen Immobilienmarkt reinvestiert. Dies bringt einige starke Vorteile mit sich:

Diversifizierung durch mehrere Objekte, die eine gesunde Rendite erzielen. Der auf die Zukunft setzende Trend: weg von einem oder wenigen bar bezahlten Objekten hin zu einem größeren Immobilienportfolio mit finanzierten Objekten.

Man bleibt in einer Währung. Bei weiteren Zukäufen von Immobilien ist es somit nicht nötig, frisches, aus Europa beschafftes Kapital zu einem eventuell ungünstigen Kurs in Dollar einzutauschen.

Es erfolgt eine klare Trennung von US-Engagement und heimischen Geschäften.
Wenn auf das Objekt in der Vergangenheit bereits eine Finanzierung eingetragen wurde, kann man auf diese Weise zwei entscheidende Vorteile miteinander kombinieren:
a) Der bestehende Kreditbetrag kann ge- gebenenfalls zu attraktiveren Konditionen abgelöst werden und
b) der mittlerweile in den meisten Fällen sicherlich gestiegene Marktwert kann bis an die Beleihungsgrenze ausgeschöpft und da- mit zusätzliches Kapital aus dem Objekt gezogen werden.
Bei starkem US-Dollar lässt sich beim Umtausch der Cash-out-Gelder in Euro ein zusätzlicher Gewinn einfahren.
Die Kapitalbeschaffungskosten sowie die Zinsen können anteilig bei der US-Steuerer- klärung angerechnet werden.
Die Rendite ist aufgrund der einheitlichen Währung von Einnahmen (Miete) und Ausgaben (Kredit) einfach zu kalkulieren.

US-Kredite kann man jederzeit teilweise oder vollständig tilgen, ohne dass Strafzinsen anfallen. Dies gewährt maximale Flexibilität und Unabhängigkeit.

Eine Finanzierung ist also immer sinnvoll – im Hinblick auf den Wechselkurs, steuerliche Aspekte, Rückführungsmöglichkeiten, Flexibilität und vieles mehr. Jeder Investor sollte daher Finanzierungsmöglichkeiten und die damit verbundenen Vorteile genauestens prüfen und dann entscheiden, ob er bei Barzahlung bleiben will oder das Kapital verfügbar hält und reinvestiert.

Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information. Für den Inhalt wird keine Haftung übernommen.

Über die Autorin
Kirsten Paul ist Bankkauffrau und Mortgage Broker / Finanzierungsberaterin mit Büros in Deutschland, Telefon + 49 (6021) 458 6050, und Florida, Telefon (954) 510-1794
E-Mail: info@paul-international.net

 
  
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