Eine der Baufirmen geht sogar noch eine Schritt weiter und gestaltetet seine Neubauten tierfreundlich, stattet sie mit Hundesofas und Quietschetierchen aus – die moderne Variante von Generationen-Wohnen. Während der Durchschnittspreis für ein bestehendes Einfamilienhaus in Orlando im Juni diesen Jahres laut der Florida Association of Realtors bei 128.200 Dollar rangierte, zahlte Barnes für sein Gemeinschaftshaus natürlich mehr. Rund 280.000 Dollar kostete das 240 Quadratmeter große Eigenheim – inklusive Relaxraum und TV-Zimmer für "Granny".
Die Zahl der Drei-Generationen-Haushalte stieg laut US-Census-Zahlen vom Jahr 2000 bis 2010 um stolze 30 Prozent – von 3,9 auf insgesamt 5,1 Millionen, so Business Week. Rund 51 Millionen Amerikaner (16,7 Prozent der US-Bevölkerung) lebten 2009 mit mindestens zwei Generation unter einem Dach (ein Plus von 42 Millionen seit 2000), wie das "Pew Research Center" im Oktober bekannt gab.
Entsprechend schrumpften die US-Neukäufe von Einfamilienhäusern von 1,28 Millionen in 2005 (Immobilienboom-Ära) auf 323.000 im letzten Jahr zusammen. Die US-Hausbesitzerrate lag am 30. September 2011 bei 66,3 Prozent, im Juni 2004 hingegen noch bei 69,2 Prozent.
Ist Wohnen à la Barnes also der neuste Focker?




