Die Zahl der Zwangsversteigerungen beläuft sich in Florida am Ende des Jahres 2009 um 44% über dem Vorjahreswert (2008), schreibt der Sun Sentinel in seinem Blog gemäß der aktuellen Quartalszahlen von "Mortgage Bankers Association of America", die etwa 85 Prozent des Hypothekenmarktes für Ein- bis Vier-Parteien Wohnraum abdecken.
Und das jetzt, wo gerade die gesamte US-Nation aus ihrer Immobilien-Winterstarre erwacht, Zwangsenteignungen allgemein rückläufig sind (von 3,8% im dritten auf 3,6% im vierten Quartal 2009). Hier der eiskalte Vergleich: US-weit waren 4,58% Baudarlehensnehmer derart säumig, dass ihre Immobilie in Bankbesitz überging, in sunny Florida waren es mit 13,44% fast dreimal so viele. Tendenz steigend, denn die 12,66% im vierten Quartal 2009 mit einer Hypothekenrate in Zahlungsverzug (im dritten Quartal 2009 waren es noch 12,18%) induzieren bereits die nächste Zwangsversteigerungs-Lawine, so Sun Sentinel weiter.
Das verweist sogar "Dauer-Väterchen-Foreclosure" Nevada mit 9,76% seiner Hypotheken in Verzug auf Rang Zwei! Noch nicht kristallklar? Dann lassen wir mehr nackte Zahlen sprechen: Floridas Foreclosures stiegen von 441.441 im dritten Quartal 2009 auf 461.472 im vierten Quartal 2009 (macht ein Plus von 4,5%). Und, Achtung: Im vierten Quartal 2008 füllten nur 320.315 Hypo-Ausfälle die offiziellen Listen für Zwangsbeibringungen.
Alle Blizz(ard)-Merker werden jetzt bestimmt ihre Immobilien-Pläne für Florida aktualisieren!?



