Immerhin befindet sich der noch unfertige Wohntraum (noch 12 bis 18 Monate bis zur Komplettierung) derzeit für satte 75 Millionen Dollar auf dem Markt. Und mit seinen Vorzügen geizt er ganz und gar nicht: 13 Schlafzimmer, 23 Badezimmer, Grandhall mit handgefertigter Glaskuppel, 66.800 Square-Fuß (ca. 6.200 Quadratmeter) davon bleiben immer ganz "cool" (weil klimatisiert). Ach ja und die Garage bietet Stellplatz für 20 Karossen. Und dann ist da noch die zweibahnige Bowlinganlage. Die Rollschuhbahn. Die Arkaden und das Theater. Nicht zu vergessen die Küche mit tragbarem Grill für zwölf Speisende.
Der richtige Name dieser imposanten Nobelherberge? Nein, nicht "Casa Bartolo", sondern "Versailles", da im Baustil nicht dem Alcazar, sondern vielmehr dem französischen Palast nachempfunden. Umgeben von 1,4 Meilen (ca. 2,25 Kilometer) Seeufer liegt es da in seinem Dornröschenschlaf und wartet darauf, mit Kuss(hand) genommen zu werden.
Nur wer ist der Prinz, der sich das leisten kann? Ein russischer Business Tycoon vielleicht? Immerhin ging schon Donald Trumps Palm-Beach-Luxushütte 2008 für 95 Millionen Dollar an einen russischen Milliardär. Oder ein "echter" Ölprinz aus dem Mittleren Osten, der noch Platz in seinem umfassenden Immobilienportfolio für ein weiteres Schmuckstück (das zehnte oder gar das elfte) hat?
Lokalmatadoren kommen wohl weniger in Frage, so verkaufte sich in der Region in letzter Zeit kaum etwas über 5 Millionen Dollar, schreibt der Orlando Sentinel. Dafür bekäme man beim "Versailles" alias "Lake Butler" nicht mal die Extrawunsch-Ausstattung, die allein läge nämlich bereits bei 25 Millionen Dollar!
Oder meldet schlussendlich gar Orlando Magic Vince Carter Interesse an, damit er seine Krone fürs gigantischste Anwesen in Orange County nicht verliert?
Uns bleibt wohl nur das Nachseh(n)en …




