Träumen Sie nicht auch gerade für einen kurzen Moment von einem eigenen Vergnügungspark ganz für sich allein und Ihre Lieben…? Für beide Parks zusammen müssen Interessenten laut Expertenangaben in der St. Petersburg Times mit einer Gesamtinvestition von etwa drei Milliarden Dollar rechnen.
Gar nicht so leicht, eine derartige Summe auf dem derzeit angespannten Kreditmarkt locker zu machen. Daher stehen Kaufwillige auch nicht gerade Schlange, zumal selbst die sonst so gewinnbringende Themenpark-Industrie von der US-Finanzkrise in Mitleidenschaft gezogen wird. Weit einfacher gelang Felipe Dutran, InBev's Finanzchef, der Absatz von liquiditätsnäheren Firmen-Bonds in Höhe von insgesamt fünf Milliarden Dollar im Januar.
Dazu reduzierte AB seine jährlichen Kosten um eine Milliarde Dollar, das Doppelte vom angestrebten Jahresziel nach der Akquisition. So waren die zwei Milliarden-Übernahme von Oriental Brewery, zweitgrößter Bierbrauer Südkoreas, und die 667 Millionen Dollar Beteiligung an der chinesischen Tsingtao Brauerei nebenbei auch noch drin.
Viel Zeit bleibt Dutran allerdings nicht, im November ist die nächste Rate aus der AB-Übernahme-Finanzierung fällig. Wer hilft mit, die sieben Milliarden Dollar voll zu machen? Ein deutscher Geldbringer jedenfalls zieht mit: Brauerei Becks ist mit einer Milliarde Verkaufswert dabei, ihr russisches Pendant mit etwa vier Milliarden Dollar.




