Na also, geht doch! In der metropolitischen Region Miami-Dade beispielsweise wurden im Februar 2010 rund 9% mehr Immobilenkaufverträge geschlossen als noch im Januar 2010 mit 9.164 Haus-und-Condo-Kaufwilligen. Im Vergleich zum Vorjahr macht das immerhin einen Zuwachs von 61% aus, so der Miami Herald nach jüngsten Angaben der "Realtor Association of Greater Miami and the Beaches".
Übrigens, auch im angrenzenden Broward County ging es für schwebende Immobiliengeschäfte nach oben, und zwar um 4,7 Prozentpunkte von Januar bis Februar 2010, mit insgesamt 7.791 offiziell gemachten Kaufverträgen. Ein Plus von 62% gegenüber Januar/Februar 2009.
Sich mit möglichst protzigen Florida-Immobilien extrem teuer verkaufen, ohne zu tief in die Tasche greifen zu müssen, so ticken laut Condo Vultures, einer Unternehmensberatung mit Sitz in Bal Harbor, derzeit die Käufer. Entsprechend liegen in Miami-Dade 53%, in Broward 65% und in Palm Beach County 51% der zum Verkauf angebotenen Stadthäuser und Condos preislich unter 250.000 US Dollar.
Wenn Sie jetzt aber glauben, dafür bekommen Sie ein schmuckes Anwesen mit direktem Strandzugang, dann müssen wir Sie leider wieder runterholen: Die unter $250.000 Objekte liegen westlich der Interstate 95 in den südfloridianischen Suburbs. Alles, was traumschön an die Küste im Osten der I-95 gebaut ist, zeigt preislich ein deutlich höheres Niveau und befindet sich eher im Aufwärtstrend, so der Miami Herald weiter.
Anders dagegen die nackten Januar-Zahlen für ganz USA der National Association of Realtors: Deren Index für Immobilien-Kaufvereinbarungen sackte seit Dezember 2009 um 7,6 Prozent auf einen saisonbereinigten Wert von 90,4. So niedrig stand er schon seit April 2009 nicht mehr…



