Immobilien & Investments
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Rising Stars 2010: Orlandos Immobilien

Hip Hip Hou(se)rray. Nach einem dramatischen Einbruch von 14 Prozent im Januar sind Orlandos Immobilienpreise im Februar um 7,1 Prozent gestiegen – so viel wie in den vergangenen sechseinhalb Jahren nicht mehr. Nach wie vor spielen die Banken in diesem Prozess eine zentrale Rolle: So sind diese mit bis zu 70 Prozent an allen Februar-Bewegungen beteiligt, ob nun Short Sales oder Foreclosures.

Autor: Tanja Weithöner

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Der Durchschnittspreis für ein Haus? Im Januar noch 102.000 Dollar, im Februar bereits ein leichter Anstieg auf 109.200 Dollar. Wer jetzt glaubt, Orlandos Immobilienmarkt platzt geradezu vor Lebendigkeit, der irrt: Die Werte liegen 26 Prozent unter denen des Vorjahres, so der Orlando Sentinel und beruft sich dabei auf Angaben der Orlando Regional Realtor Association.

Immerhin. Das letzte Mal, dass Orlandos Durchschnittspreis in einem einzigen Monat um rund sieben Prozent stieg, war im Juni des Haus-Booming-Jahres 2003, damals gab's einen 7,5-Prozent-Sprung auf 156.914 Dollar.

Ein Verkaufsplus von 39,7 Prozent im Februar 2010 klingt also echt gut, oder? Ist aber tatsächlich die kleinste Jahreswachstumssteigerung seit Februar 2009. Aber trotzdem ist Land in Sicht: Immobilien-Vertragsabschlüsse stiegen von Januar auf Februar 2010 um 13 Prozent, das sind 66 Prozent im Vergleich zu den Vorjahresmonaten.

Und dennoch: Orlandos Immobilienmarkt ist wie Himmel und Hölle. Im Februar pendelte sich der Durchschnittspreis für die "guten" (Verkäufe) bei 168.100 Dollar hauchzart über dem Januar-Wert ein; auch die Durchschnittspreise für die Verkäufe aus Bankenbesitz berappelten sich auf 71.000 Dollar, aber der Durchschnittspreis für die "bösen" Short Sales (Absatz unter dem geschuldeten Hypothekenbetrag) fiel von 115.000 Dollar im Januar auf 105.000 Dollar im Februar.

Okay, das hätten wir geklärt. Aber wie sieht die Bilanz für Orlandos Condo-Markt aus? Die Statistik der Florida Association of Realtors macht's deutlich: Der Durchschnittspreis für ein Condo in Orlando betrug im Januar 49.700 Dollar – das ist rund die Hälfte des sonnenstaatlichen Mittels. Aber es ist noch nicht alle Hoffnung verloren: Verkaufsplus von Januar auf Februar 2010 um 11 Prozent, von Februar 2009 auf Februar 2010 gar um 116 Prozent. Mehr als die Hälfte aller veräußerten Condos kostete 50.000 Dollar oder weniger.

Neu, neu, neu sind alle meine (Pent-)Häuser: Von Januar bis Februar 2010 kamen 4.586 neue Immobilien auf den Markt (plus sieben Prozent) – das macht für uns 16.051 potenzielle Traumobjekte ….

 
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