Immobilien & Investments
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South Beach: Fast wolkenloser Himmel an Miamis Immobilienmarkt

Wie, Krise? Hier? Welche Krise? Am Ocean Drive skaten wie immer perfekt definierte Traumbodies mit rosaroten Sonnenbrillen als gäbe es kein Morgen... Etwa kein Morgen "Land", das nicht auf der Liste für US-Zwangsvollstreckungen steht?

Autor: Tanja Weithöner

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Hier im glamour-glitzy South Beach gibt es doch keine Immobilienkrise! Drüben, im "Norden", am anderen Ende des Causeway vielleicht. Wir schauen mal genauer hinter die verspiegelten Fenstergläser: Tatsächlich gibt es am bevorzugten Tummelplatz millionenschwerer Profisportler, selbstverliebter Celebrities und stets bemühter Möchtegern-Sternchen keine 58.000 Dollar Condo-Deals wie andernorts in Florida.

Vielmehr muss man für hippe Luxus-Condos in glänzenden High-Rises an der Biscayne Bay, wie auch unser deutsches Sonnenscheinchen Boris Becker es besitzt, mindestens 500.000 Dollar, ja bis zu einer Million Dollar hinblättern. Damit bekommt man aber nicht etwa (wie Bobele) die ferngesteurte High-Tech Einrichtung mit Romantik-Funktion und Sonnendeck, sondern die kleineren Eigentumswohnungen in den unteren Etagen inklusive Parkinglot-Aussicht, so die New York Times.

Wer also richtig protzen und p(r)unk(t)en möchte, muss dann schon ein paar Millionen mehr locker machen. So wie auch New York Metz Fänger Mike Piazza, obwohl er beim Verkauf seines Drei-Schlafzimmer-Condos an der Biscayne Bay einen kleinen "Rebound" in Höhe von 0,6 Millionen (von 4,9 auf 4,3 Millionen Dollar) einstecken musste.

Weit größere "Blocker" handeln sich die Mitglieder vom Sunset Harbour Complex um die Ecke ein: Dort nehmen ihnen sportliche Newcomer ihre stylischen Condos für 810.000 Dollar statt 1,2 Millionen Dollar ab.

Also geht das Immobilien-Faul doch nicht so ganz unbemerkt an South Beach vorüber. Nochmal in Zahlen: Ein Stadthaus am heißesten Beach Floridas ging jüngst für 1,7 Millionen Dollar (Short Sale!) an einen stolzen Neu-Besitzer, 2006 hätte er noch 3,2 Millionen Dollar zahlen müssen…

 
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Leserkommentare (1 Kommentar)
Doris (01.09.2009 16:17)

Das Miami wenn überhaupt nur wenig von der Krise betroffen ist, kann ich gut verstehen, zählt die Stadt doch zu DEN Trendmetropolen der USA. Auch bei den Celebrities gehört es inzwischen ja fast schon zum guten Ton hier eine Immobilie zu besitzen.