In Miami-Dade und Broward waren es entsprechend 40 und 60 Prozent weniger Eigenheime, die in Zwangsvollstreckungsverfahren rutschten, so die aktuellen Aufzeichnungen von Reality Trac., dem staatenweiten Service für alle Beibringungseinträge. RealityTrac. zufolge war auch die Rate hinzukommender Fälle um 19 Prozent gesunken. Im Übrigen nahmen Darlehensgeber mehr als doppelt so viele Objekte aus Zwangsversteigerungen zurück.
Soweit, zu gut!? Die hübsch ausschauenden Zahlen können ebenso gut ein Indiz für steigende Leerverkäufe sein, womit Hypothekengläubiger die Zwangsversteigerung zu umgehen versuchen, indem sie unter dem Grundschuldenwert verkaufen.
Dagegen sprechen allerdings die Resultate aus RealityTrac.'s übergreifenden Erhebungen, die alle gerichtlichen Schritte von der schriftlichen Verkaufsankündigung bis zur Inbesitznahme der Hypothekenfirma erfassen: In Miami-Dade und Broward Counties fielen diese allgemeinen Indizes von Mai bis Juni um 24 und 43 Prozent, verglichen mit einem durchschnittlichen, floridaweiten Rückgang von 10 Prozent und gar einer durchschnittlichen Zunahme von fast 5% in ganz USA (die wiederum auf die 21% Plus bei den Rücknahmen vom Hypotheken-Business zurückzuführen ist).
Metrisch registrierte Miami-Dade im Mai einen 31-prozentigen Ab- und Broward einen 10-prozentigen Anstieg, während der Sunshine State als Ganzes eine Verminderung von fast 9 Prozent verzeichnete.
Wir jedenfalls legen daraus alles passend zusammen - für unser Traumhaus in Florida!




