Zwar sank auch hier (Miami-Dade und Broward) in den vergangenen zwei Monaten der Immobilienverkauf um 2,6 Prozent, aber allein im Juni 2010 wurden in Miami-Dade County 10.366 Kaufverträge geschlossen, ein Plus von 53 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (und ein minimales Minus von 1 Prozent zu Mai 2010).
Broward macht sich auch nicht nass, im Gegenteil: Hier heizten sich die – schwebenden – Immobilienverkäufe von Juni 2009 auf Juni 2010 um 28,7 Prozent auf (leichte Abkühlung lediglich von Mai auf Juni 2010: - 2.7 Prozent), schreibt der Miami Herald nach jüngsten Zahlen von Florida Realtors.
Unterscheidet man Südflorida lokal nach Condo und Einfamilienhaus-Absatz, so kristallisiert sich ein klarer Vorteil für die Wohnungsvariante heraus: In Miami-Dade wurden insgesamt 5.876 Condo-Verträge (dagegen "nur" 4.490 Einfamilien-Hausverträge, aber immerhin 31 Prozent mehr) unterzeichnet, ein Plus von 76,4 % seit Mai 2009 und ein geringfügiger "Knick" von 0,64 Prozent im April 2010. In Broward "schweben" 4.429 Condos (gegenüber 3.602 Einfamilienhäusern) im Wohnraum (Stand: Juni 2010; 56 Prozent Condo- sowie 20,6 Prozent Einfamilienhaus-Plus aufs Jahr, aber 2,3 Prozent Condo- bzw. 2,7 Prozent Einfamilienhaus-Minus für den Monat).
Und die Preise? Der mittlere Verkaufspreis bei Condos rangierte im Mai bei 81.500 Dollar in Broward sowie bei 126.100 Dollar in Miami-Dade (vor allem hier sank er um 10 Prozent seit Mai 2009).
Besserseller: Der mittlere Preis bei Einfamilienhäusern stieg leicht an auf 196.700 Dollar in Miami-Dade (+1 Prozent gegenüber Mai 2009) sowie auf 216.400 Dollar in Broward (+18 Prozent seit Mai 2009).




