So notierte Kaliforniens eifrigster Immobilienforscher RealtyTrac Inc. in der 3-County-Region von Manatee bis Charlotte vergangenen Monat 3.376 Zwangsbeibringungen, das sind 15 Prozent mehr als noch im Februar 2010 und liegt ganze 57 Prozent über dem Vorjahreswert (März 2009).
Aber ein zart goldener Schweif zeichnet sich am Golf-Horizont ab: Die Anzahl der Foreclosures, die gerade erst aktenkundig geworden sind (also: Zwangsbeibringungen im Anfangsstadium), sank um 10 Prozent auf effektiv 1.538 im Vergleich zu 2009.
Gleichzeitig stiegen jedoch von März auf April (2010) die Eigentums-Konfiszierungen bei säumigen Hypotheken-Schuldnern seitens der Banken (im Expertenjargon: REOs) um fast 300 Prozent auf 622, berichtet RealtyTrac Inc. in der Herald Tribune weiter.
In ganz USA nichts Neues: Denn auch RealtyTracs landesweite Daten zeigen scharfen Aufwind an Foreclosures für März 2010, allerdings befinden sich diese "Fälle" in ihren Endstadien.
Und im ersten Quartal 2010 brachten es die USA auf "stolze" 257.944 REOs, ein 9-prozentiger Anstieg im Vergleich zum vorigen Quartal und 35 Prozent über der Quartalsmarke vom Vorjahr.
Macht insgesamt einen REO-Quartals-Rekord seit Beginn der Aufzeichnungen.
Vorhersage? Windig ...



