Die Foreclosure-Zahlen in der sogenannten 3-County-Region sprangen nämlich im Juli auf 3.349 (+ 40 Prozent seit Juni 2010; + 10,6 Prozent seit Juli 2009) wie eine überschwappende Kreiswelle.
Die größte Zwangsbeibringungs-Energie geht dabei mit einem 61-Prozent-Plus von Charlotte County aus, Manatee und Sarasota brachten es jeweils auf etwa 26 Prozent Zuwachs, wie die neuesten Erhebungen von RealtyTrac Inc. zeigen. Fort Myers ritt sich um 21 Prozent nach oben (also von Juni auf Juli 2010), schreibt die Sarasota Herald Tribune.
Zum Stichmonat Juli wurden insgesamt 51.557 Florida-Immobilien im sonnenstaatlichen Foreclosure-Protokoll geführt – das macht 9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (aber: kaum eine Veränderung im Vergleich zum Juni 2010) und bedeutet übersetzt, dass sich 1 von 171 Wohneinheiten in Zwangsvollstreckung befindet. Damit belegt Florida USA-weit Rang drei (Fort Myers und Orlando sind "einzeln" unter den Top Ten).
Und wie sieht es bundesweit in Sachen Foreclosures aus? Im Grunde ähnlich wie in Florida: Im Juli 2010 wurden 325.229 Immobilien magnetisch von den US-Banken eingezogen – 4 Prozent mehr als noch im Juni 2010, aber 10 Prozent weniger als im Juli 2009.
Der vergangene Juli ist nichtsdestotrotz der 17. Monat in Folge, in dem sich die US-Foreclosures oberhalb der "Schallgrenze" von 300.000 bewegen.
Wie’s weitergeht? Das wird die Stein-auf-Stein-Zeit bringen. Vermehrte Immobilien-Verkaufsaktivität wird jedenfalls schon seit 18 Monaten festgestellt. Der Preismedian steigt seit sieben Monaten und die Bestandslevels haben sich von 18 bis 24 Monaten auf 6 bis 9 reduziert ...



