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Südwestflorida: Zwangsbeibringungen – no more!

Der Immo-Boom von 2005 ist vorbei, es sind viel zu viele Objekte zu schnell hochgezogen und veräußert worden. Südwestfloridas Zwangsbeibringungen fanden ihren Höhepunkt im Oktober 2008 mit 2.665 "Fällen". Was bleibt heute? In Lee County beispielsweise sinkt die Zahl der Foreclosures langsam wieder.

Autor: Tanja Weithöner

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Für Mai 2011 meldet die "Southwest Florida Real Estate Investors Association" lediglich 345 Zwangsbeibringungen – das sind 30 weniger als im vorangegangenen April und 502 weniger als noch im Mai 2010, schreibt die News Press.

Aktuell befinden sich knapp 8.000 Foreclosures in den südwestfloridianischen Gerichtsakten. Das ist doch fast gar nichts – verglichen mit den 28.000 von Anfang 2009.

Gleichzeitig berichtet das "Department of Community Affairs" von 52 im Mai 2011 in Lee County neu beantragten Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser im Wert von rund 10 Millionen Dollar. Höchststand seit Juni 2008 mit 56!

Im vorangegangenen April wollten dagegen nur 30 Parteien bauen, im Mai 2010 zeigten sich immerhin 41 Hausbesitzer "in spe" bauwillig.

Und auch die Genehmigungen für gewerblich genutzte Gebäude mehren sich: Für Mai 2011 wird das Volumen auf 1 Million Dollar geschätzt, im April lag es noch bei 518.365 Dollar und im Mai 2010 bei 2,9 Millionen Dollar.

Gute Aussichten also für den Sonnenstaat.

 

 
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