Florida Realtors jedenfalls meldet 784 vermarktete Häuser in der Region Sarasota-Bradenton für November 2009, fast ebenso viele (nämlich 738) waren es auch im vorletzten Jahr zur selben Zeit. Der zugehörige mittlere Preis pendelte hier von Sommer 2009 bis November 2009 um 160.000 US Dollar, nachdem er seit November 2008 um 7% gesunken war, so die Herald Tribune.
Das riecht für manche Immobilienexperten schon nach Tiefpunkt, an dem sich die Preise zunächst konstant halten werden, um sich dann im Jahresverlauf zu neuen Leistungshöhen aufzuschwingen. Andere Analysten, z. B. von Immo-Info-Profi Metrostudy und der Punta Gorda-Port Charlotte-North Port Association of Realtors, schätzen die Immobilien-Fitness in 2010 weit kritischer ein, sie prophezeien gar eine neue Runde von Zwangsversteigerungen.
Wie auch immer, die nackten Fakten belegen zumindest gesteigerte Verkaufsaktivitäten im November 2009 im Vergleich zu November 2008. So belegt Florida Realtors ein 63%-iges Verkaufsplus für Sarasota-Bradenton sowie ein 55%- Plus (270 Verkäufe in November 2009; 174 in November 2008) für Charlotte County-North Port, bei einem gestiegenen (!), mittleren Preis (+2%) von $100.000. Die meisten Wohneinheiten gingen an beiden Märkten für unter $200.000 in neue Hände – Bestpreise im ganzen schönen Sonnenstaat!
Es gab überhaupt nur einen weiteren Markt, wo sich die Preise sanft anhoben: Gainesville (+4%), und doch: 84% mehr Hausveräußerungen. Derweil nahm im November 2009 in KEINER Region der Immobilienumsatz ab. Ganz im Gegenteil, Florida legte insgesamt 61% zu, mit 14.026 vermarkteten Wohneinheiten anstelle von 8.694 in November 2008.
Die Waage, nein, Wiege des ganzen Immobilienwachstums? Fort Myers-Cape Coral mit DEM Plus von 133 Prozent! Können Sie sich vorstellen, warum gerade dort?!



