Nicht etwa, dass der begehbare Kleiderschrank im Erdgeschoss noch vom letzten Tropenregen trieft oder die Outdoorjacken immer noch wie nasser Golden Retriever riechen. Nein, das nicht. Obwohl mit "underwater" schon so etwas wie "bis zum Hals im Wasser stehen" gemeint ist. Aber im finanziellen Sinne und auf die Hypothek bezogen. Wer mehr schuldet, als sein Häuschen wert ist, ist schlicht und einfach "underwater".
In Palm Beach County ist die Zahl mit 42 Prozent etwas niedriger als in Broward, so der Sun Sentinel nach neusten CoreLogic Daten, die von Immostatistiker Zillow.com für das zweite Quartal 2011 bestätigt wurden.
Mehr als drei Viertel aller überschuldeten Immobilien in den USA sitzen zudem auf überdurchschnittlich hohen Zinsen fest und kommen schwer ins Rudern, so CoreLogic weiter.
Laut Marktanalysten könnte es Jahre dauern, bis Floridas "Unterwasserwelt" zurück zur Gewinnschwelle findet. Bis dahin schmeißen viele Hausbesitzer das Handtuch und überlassen ihren Gläubigern die Zwangsbeibringung.
Ähnlich läuft es auch im US-Bundesstaat Nevada: Dort schwappt die Underwater-Welle mit 60 Prozent sogar noch weitaus höher (die höchste in ganz USA). Arizona liegt mit 49 Prozent ein gutes Stück dahinter, gefolgt von Florida mit 45 Prozent.




