Wer gerne Boot fährt, sollte am Indian River im westlichen Teil wohnen, dort kann man sein Boot am Haus anlegen und den Sonnenuntergang genießen. Wer direkt am Meer lebt, wird dafür mit einer herrlichen Aussicht belohnt und einer auch im heißesten Sommer kühlen Brise. Die Landzunge zwischen Ozean und Indian River ist fast nur einen Kilometer breit und der bevorzugte Wohnsitz vieler Europäer.
Die Immobilienpreise sind in den letzten Jahren enorm gestiegen. Konnte man vor 15 Jahren ein Haus am Meer für $ 300,000 kaufen, so muss man heute über 1 Million Dollar dafür zahlen. Die gleiche Situation findet sich am Indian River. Da eine Bauvorschrift besagt, dass die Bauhöhe nicht mehr als drei Stockwerke übersteigen darf, sind vor allem Eigentumswohnungen am Wasser sehr im Wert gestiegen. Hinzu kommt, dass nur wenige Grundstücke vorhanden sind.
Wem es nichts ausmacht, mit dem Auto zwischen fünf und zehn Kilometer auswärts zu fahren, der kann schon eine Eigentumswohnung mit Pool ab $ 70,000 erwerben, ein Einfamilienhaus für rund $ 100,000. Die Nebenkosten belaufen sich bei einem 100,000 Dollar Haus - inklusive Steuern, Elektrik, Wasser, Müll, Fernsehen und Grundstückspflege - auf etwa $ 400 monatlich. Bei Eigentumswohnungen sollte man mit $ 350 und aufwärts pro Monat rechnen.
Im Westen der Stadt müssen Orangenhaine Neubausiedlungen weichen. Vielen Einwohnern gefällt es nicht, dass so viel Natur dem Wachstum geopfert wird. Doch in Vero Beach kann man trotz neuer Bebauungen noch immer an menschenleeren Stränden bummeln.
So verwundert es nicht, dass Vero Beach mit seinen rund 17.000 Einwohnern von einer führenden US-Zeitschrift als eine der zehn schönsten Kleinstädte Amerikas gewählt wurde, zumal die Stadt, obwohl ruhig und klein, sich kulturell mit vielen Großstädten messen kann. In zentraler Lage an der Ostküste Floridas gelegen, gilt Vero Beach unter USA-Kennern und Immobilieninvestoren als absoluter Geheimtipp.





