01. 01. 2011
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Ferienhaus-Vermietung

Villa Goldesel: Das Ferienhaus als Einnahmequelle

Viele Europäer träumen von einer Ferienimmobilie im Sunshine State. Wer es richtig organisiert, kann mit dem Heim unter der Sonne auch durchaus beachtenswerte Einnahmen generieren.

Autor: Alexandra Fischer

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Schon vor dem Kauf einer Immobilie in Florida sollten sich zukünftige Eigentümer präzise über deren spätere Nutzung im Klaren sein: Dient das Ferienhaus nur der Selbstnutzung? Oder beabsichtigt man, das neue Heim durch Vermietung auch zu einer lukrativen Einnahmequelle zu machen? Trifft Letzteres zu, muss sich jeder Eigentümer die ernsthafte Frage stellen, welche Form der Vermietung angestrebt werden soll: eine Langzeitvermietung (»long- term rental«) oder eine Ferienvermietung (»vacation rental«, auch »short-term rental« genannt).

• Langzeitvermietung

Eine Langzeitvermietung empfiehlt sich naturgemäß dann, wenn die Immobilie eher als Investitionsobjekt gesehen wird: Mit den Mieteinnahmen lassen sich im Idealfall eine etwaige Hypothek sowie die Unterhaltskosten decken. Hier übernimmt der Mieter die Strom- und Wasserkosten sowie die Kosten für Unterhaltungseinrichtungen wie Internet, Telefon, Kabel-TV, Gartenpflege oder Poolservice. Bei einer langfristigen Vermietung von mindestens einem Jahr Laufzeit sind derzeit wieder jährliche Einnahmen von rund fünf bis acht Prozent des aktuellen Marktwertes zu erzielen.

• Ferienvermietung

Bei einer Ferienvermietung steht neben den Einnahmen auch der Wunsch nach einer teilweisen Selbstnutzung im Vordergrund – das Objekt sollte den Eigentümern oder deren Angehörigen und Freunden ein- oder mehrmals im Jahr zur Verfügung stehen. Die Ausstattung eines Ferienhauses führt zu Zusatzkosten (Möbel, Küchenausstattung, Bettwäsche etc.), dient aber dem Wohlbefinden der Gäste. Die Rechnungen für die Bereitstellung von Kabelfernsehen, Telefon, Internet etc. übernimmt natürlich der Vermieter, ebenso die Kosten für Pool- und Gartenservice sowie sonstige Unterhaltskosten der Immobilie wie Steuern oder Versicherungen. Je nach Lage und Ausstattung des Objektes ist eine Auslastungsquote von 40 bis 70 Prozent realistisch.

In beiden Fällen – sowohl bei der Langzeit- als auch bei der Ferienvermietung – empfiehlt es sich, mit einem lokalen Dienstleister zusammenzuarbeiten. Die Gründe liegen auf der Hand: Die Suche nach geeigneten Mietern gestaltet sich für Hausbesitzer, die nicht ständig vor Ort sind, ausgesprochen schwierig. Und auch vor dem Einzug ins Haus sind mit der Einholung einer Kreditwürdigkeitsüberprüfung (»credit history check«), Gehaltsnachweisen und dem generellen Bewerbungsprozedere eine ganze Reihe formaler Schritte einzuhalten, die aus der Ferne nur schwer zu organisieren sind.

Lassen Sie sich bei der Suche nach einer geeigneten Vermietungsagentur genauestens deren Erfolge und Erfahrungen am örtlichen Markt nachweisen und legen Sie ein detailliertes Anforderungsprofil fest. Damit Sie in Ruhe schlafen können, während Ihr  Traumhaus im Sunshine State beachtenswerte Einnahmen generiert.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar, sondern dient ausschließlich der allgemeinen Information.

Über die Autorin:
Alexandra Fischer ist Licensed Real Estate Broker und Besitzerin von Del Prado Realty, LLC in Cape Coral. Telefon (239) 298-9264, E-Mail: alex@floridacapecoralrealestate.com

 
  
01. 01. 2011
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