Was kann St. Pete, was andere Städte nicht können (außer herrlich sonnenstrahlen, natürlich)? Hat es die besten Restaurants, die tollsten Bingo-Abende, die längsten Golf Greens oder das größte Kulturangebot?
Ja, das alles und noch viele weitere Vorzüge, die es für Oldie-Superstars so unwiderstehlich macht: Beispielsweise leben zahlreiche Gleichgesinnte hier. Von insgesamt 245.314 Einwohnern entfallen in St. Pete ganze 36 Prozent auf Menschen über 50. Hinzu kommt der relativ moderate Preis fürs letzte Eigenheim: Derzeit rangiert der mittlere Kaufwert um die 150.000 Dollar.
Und wer sich im Alter fit halten, bei den Jungen noch einmal ordentlich mitmischen will, belegt einfach einen Kurs am örtlichen Eckerd College. Na, wie wär's mit einer Runde Professor-Spielen an der "Academy of Senior Professionals"?
Am Osher Lifelong Learning Institute werden Aufbau-Workshops und spezielle Events für alle über 50-Jährigen angeboten. Selbstverständlich unter jungen, wohl erzogenen College Boys & Girls.
Schön und gut, St. Petersburg bietet aber noch weit mehr: Luxus-Shopping (z. B. Baywalk) und Weltklasse-Museen. Das hiesige Salvador Dalí Museum (gerade ins neue Zuhause gezogen) wirft die umfassendste Dalí-Sammlung jenseits von Dalís Geburtsland Spanien für CNN und uns in die Waagschale, das "Museum of Fine Arts" springt mit Ausstellungsstücken von A-Künstlern wie Claude Monet oder Georgia O'Keefe in die Bresche.
So ein Theater? Jaaaa! Das Mahaffey Theater von St. Pete ist nicht nur Austragungsort des jährlichen "Sunscreen Film Festivals", sondern hält unsere ollen Dollen mit seinem Florida Orchestra sowie wechselnden Broadway Shows bei Lust und Laune.
Was will man mehr im rüstigen Rentenleben?



