23. 04. 2019
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Natur & Tiere

Bestandsuntersuchung der Pfeilschwanzkrebse: Naturschutzbehörde bittet um Mithilfe

Autor: Patrick Pohlmann

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Erst kürzlich wurde übrigens durch genetische Untersuchungen bestätigt, was viele Wissenschaftler schon lange vermutet hatten: Wie Haaretz berichtet, handelt es sich bei den Pfeilschwanzkrebsen ihrem Namen zum Trotz absolut nicht um Krebse. Waren viele Wissenschaftler bisher davon ausgegangen, dass die Ordnung der Schwertschwänze, zu der sie gezählt werden, eine Schwestergruppe der Spinnentiere darstellt, legen die neusten Erkenntnisse allerdings nahe, dass es sich tatsächlich um aquatische Spinnen, genauer gesagt das Schwestertaxon der Kapuzenspinnen handelt. Obwohl bereits vor 140 Jahren erstmals die These aufgestellt worden war, dass die Schwertschwänze nicht den Krebsen, sondern den Spinnentieren zuzuorden seien, weigerte sich ein Teil der Fachwelt bis zuletzt, diese Idee zu akzeptieren. Dies lag vor allem an ihren auffälligen anatomischen Unterschieden gegenüber den "klassischen" Spinnen: So besitzen Pfeilschwanzkrebse anders als jene unter anderem nicht acht, sondern zehn Beine. Darüber hinaus ist insbesondere auch ihr dorniger Schwanz mit seinen Lichtrezeptoren alles andere als spinnentypisch.

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